31 May 2026, 10:16

Betrüger nutzen Kleinanzeigen-Plattformen mit immer dreisteren Tricks aus

Fake Payment, Betrugsgeschichte, Phishing: Wie man Betrug auf Kleinanzeigen erkennt

Betrüger nutzen Kleinanzeigen-Plattformen mit immer dreisteren Tricks aus

Online-Kleinanzeigen bleiben für Millionen Deutsche die erste Anlaufstelle zum Kauf und Verkauf gebrauchter Waren. Das größte digitale Marktplatzangebot des Landes, das inzwischen zur Adevinta Group gehört, verzeichnet monatlich über 35 Millionen Nutzer. Doch neben seriösen Geschäften nutzen Betrüger die Plattform weiterhin mit immer raffinierteren Maschen aus.

Häufig locken die Kriminellen ihre Opfer mit begehrten Artikeln zu Preisen weit unter dem Marktwert. Sie bestehen auf Vorauszahlungen per Überweisung oder mit Geschenkkarten – Methoden, die den Geschädigten jede Möglichkeit zur Rückerstattung nehmen. Manche erfinden sogar persönliche Notlagen, um seltsame Zahlungsbedingungen oder überstürzten Versand zu rechtfertigen.

Eine weitere Masche sind gefälschte Zahlungsbestätigungen: Betrüger behaupten, bereits bezahlt zu haben, und fordern die sofortige Übersendung der Ware. Andere erstellen täuschend echte, aber betrügerische Links zu angeblichen „Käuferschutz“-Seiten, um Nutzer zur Herausgabe ihrer Bankdaten zu verleiten.

Zeitdruck ist ein zentrales Element vieler Betrugsversuche. Die Täter erfinden vorgetäuschte Eile, bestehen auf Kurierdienste, Abholservices oder zwielichtige Mittelsmänner, um ihre Opfer zu überstürzten Entscheidungen zu drängen. In einigen Fällen betreiben sie Dreiecksbetrug: Sie verkaufen Waren, die ihnen nicht gehören, mithilfe gestohlener Zahlungsdaten oder gekaperter Accounts – und ziehen dabei ahnungslose Käufer in Mitleidenschaft.

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Bei über 50 Millionen aktiven Anzeigen gleichzeitig macht schieres Transaktionsvolumen es Betrügern leichter, durch die Maschen zu schlüpfen. Trotz aller Warnungen bleiben gefälschte Zahlungen, rührselige Geschichten und Phishing-Versuche hartnäckige Gefahren.

Die Beliebtheit der Plattform macht sie zu einem Hauptziel für Betrüger. Nutzer werden dazu geraten, Zahlungseingänge eigenständig zu prüfen und ungewöhnliche Zahlungsmethoden zu meiden. Ohne Vorsicht können selbst erfahrene Käufer und Verkäufer den stetig weiterentwickelten Betrugsmaschen zum Opfer fallen.

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