Berlin wird zur Fahrradmetropole: ADFC-Sternfahrt blockiert Autobahnen für den Klimaprotest
Paula GumprichBerlin wird zur Fahrradmetropole: ADFC-Sternfahrt blockiert Autobahnen für den Klimaprotest
Berlin bereitet sich auf die jährliche Sternfahrt des ADFC vor
Tausende Radfahrerinnen und Radfahrer werden am Wochenende zur traditionellen Sternfahrt in die Berliner Innenstadt strömen. Die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisierte Großveranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Zukunft fährt Rad“ und zieht Teilnehmer aus dem gesamten Ballungsraum und darüber hinaus an.
Der Startschuss fällt am Vormittag, wenn Radler aus den Berliner Außenbezirken und dem Umland aufbrechen. Insgesamt 20 Routen – mit einer Gesamtlänge von 1.000 Kilometern – führen sternförmig zum Großen Stern, dem zentralen Treffpunkt. Unterwegs können sich weitere Teilnehmende der Demonstration anschließen.
Für die Sternfahrt werden zwei Autobahnabschnitte für den Autoverkehr gesperrt. Auch einige Zufahrtsstraßen aus dem Umland zum Großen Stern sind betroffen. Die meisten Strecken sollen bis zum Nachmittag wieder freigegeben werden.
Der ADFC nutzt die Sternfahrt seit Jahren, um auf die dringend notwendige Verbesserung der Radinfrastruktur aufmerksam zu machen. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet zu meiden und stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel wie S-Bahn oder U-Bahn auszuweichen.
Die Veranstaltung vereint Radbegeisterte aus Berlin und der Region. Mit den temporären Straßensperrungen will der ADFC ein Zeichen für bessere Bedingungen im Radverkehr setzen. Die Organisatoren rechnen damit, dass der Verkehr auf den betroffenen Routen bis zum späten Nachmittag wieder normal läuft.






