23 April 2026, 06:23

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung aus dem Jahr 1792 stehen Seite an Seite auf einem Papier mit beschreibendem Text.

Belarussische Maniküristin wehrt sich gegen rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin aus Rostow am Don ihre Fähigkeiten und ihr Aussehen beleidigt hatte. Kristina Vysotskaya, die in Gomel arbeitet, schilderte die Details des Vorfalls, der mit einer umstrittenen French-Maniküre Anfang dieses Jahres begann.

Die Kundin steigerte ihre Kritik später noch und griff dabei belarussische Frauen generell an – und versuchte sogar, einen weiteren Termin bei Vysotskaya zu buchen, wurde jedoch abgewiesen.

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Der Streit begann, als die Russin von Vysotskaya eine French-Maniküre erhalten hatte. Unzufrieden mit dem Ergebnis drohte sie damit, eine negative Bewertung zu hinterlassen. Daraufhin nutzte sie ihre Instagram-Story, um nicht nur den Service, sondern auch das Aussehen der Maniküristin zu kritisieren. Sie nannte Vysotskaya "unscheinbar" und behauptete, sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet – statt nur "ein ganz normales Mädchen".

Doch damit nicht genug: Die Kundin weitete ihre Angriffe auf belarussische Frauen insgesamt aus. Sie behauptete, diese würden ihr Äußeres vernachlässigen und unangenehm riechen. Frauen aus ihrer Heimatstadt Rostow am Don würden dagegen weit mehr in Schönheitsbehandlungen investieren. Als letzten Stich erklärte sie, sie werde das "Grauen der belarussischen Beauty-Branche" ihren Followern offenbaren.

Trotz dieser harschen Worte versuchte die Kundin später, bei Vysotskaya einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren. Diesmal lehnte die Maniküristin sie als Kundin ab.

Der Vorfall zeigt die Spannungen zwischen der Kundin und Vysotskaya, die sich entschied, keine weiteren Aufträge von ihr anzunehmen. Die öffentliche Kritik der Russin richtete sich sowohl gegen die Arbeit der Maniküristin als auch gegen pauschale Klischees über belarussische Frauen. Seitdem hat es keine weiteren Termine zwischen den beiden gegeben.

Quelle