10 April 2026, 14:24

Apotheker streiken bundesweit: Warum am 23. März die Türen geschlossen bleiben

Drei Männer in weißen Kitteln an einer Apotheken-Theke mit Papieren und Gegenständen in einem Schwarz-Weiß-Bild.

Apotheker streiken bundesweit: Warum am 23. März die Türen geschlossen bleiben

Apotheker in ganz Deutschland gehen am 23. März auf die Straße – mit temporären Schließungen

Am 23. März werden Apotheker in ganz Deutschland protestieren und ihre Türen für kurze Zeit schließen. Der Apothekerverband Nordrhein (AVNR) hat Kollegen aufgerufen, sich an Kundgebungen in Großstädten wie Düsseldorf, Berlin, München und Hannover zu beteiligen. Mit der Aktion fordern sie höhere Abgabegebühren und setzen sich für den Erhalt traditioneller Apothekendienstleistungen ein.

Der AVNR hat im Vorfeld klare Forderungen formuliert: Die feste Abgabegebühr müsse auf 9,50 Euro steigen. Zudem lehnt der Verband Pläne für "Apotheken ohne Labor" oder "ohne Apotheker" ab – solche Modelle würden nach seiner Auffassung die beruflichen Standards untergraben.

In Düsseldorf beginnt die Kundgebung um 12 Uhr auf dem Burgplatz und dauert etwa eine Stunde. Die Teilnehmer werden aufgefordert, weiße Kittel zu tragen und mit dem gesamten Apothekenteam zu erscheinen, um Geschlossenheit zu zeigen. Der Verband hat Protestmaterialien und Kundeninformationen auf der Kampagnenwebsite Nulltarif bereitgestellt.

Die Organisatoren vertrauen darauf, dass die Behörden das Protestrecht der Apotheker respektieren. Sie rufen zu einer starken Beteiligung auf, um die Sorgen der Branche in den Fokus zu rücken.

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Am 23. März bleiben Apotheken für einen kurzen Zeitraum geschlossen. Bei Demonstrationen in vier Städten geht es um faire Gebühren und den Erhalt fachgerechter Apothekendienstleistungen. Die Kampagnenmaterialien des AVNR stehen weiterhin online für Interessierte zur Verfügung.

Quelle