13 March 2026, 10:17

Angriff auf 44-Jährige am Tübinger Bahnhof: 17-Jähriger spuckt Frau ins Gesicht und flieht

Ein Polizist in Uniform und Mütze steht in einem Zug und schaut auf sein Handy, umgeben von einigen sitzenden Passagieren und einer weiteren Person auf der rechten Seite.

Angriff auf 44-Jährige am Tübinger Bahnhof: 17-Jähriger spuckt Frau ins Gesicht und flieht

Am Dienstag, dem 10. März 2026, wurde eine 44-jährige Brasilianerin am Bahnhof Tübingen angegriffen. Die Tat ereignete sich gegen 17:00 Uhr auf Gleis 1, wo ein 17-jähriger Verdächtiger ihr ins Gesicht spuckte, bevor er flüchtete. Die Behörden haben daraufhin Ermittlungen eingeleitet.

Das Opfer erstattete kurz nach dem Vorfall Anzeige bei der Bundespolizei Tübingen. Anhand eines Fotos aus früheren Fällen identifizierte sie den Täter als einen 17-jährigen Nigerianer. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei den Jugendlichen nicht ausfindig machen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Körperverletzung gegen den Verdächtigen. Zwar gab es in der Vergangenheit ähnliche Vorfälle im Zuständigkeitsbereich der Tübinger Bundespolizei, doch zwischen 2021 und 2025 wurden keine vergleichbaren Fälle mit derselben Vorgehensweise registriert. Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden den Täter zu fassen versuchen.

Die Identifizierung des Verdächtigen durch das Opfer hat den Ermittlern eine klare Spur geliefert. Sollte der 17-Jährige gefasst werden, müssen ihm rechtliche Konsequenzen wegen der Körperverletzung drohen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Bundespolizei, solche Vorfälle in der Region einzudämmen.

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