Aiwanger und 40 Großkonzerne fordern Kehrtwende bei EU-Klimapolitik
H.-Dieter ReuterAiwanger und 40 Großkonzerne fordern Kehrtwende bei EU-Klimapolitik
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstützt 40 deutsche Großunternehmen, die eine Kurskorrektur in der EU-Klimapolitik fordern. Er argumentiert, dass der Fokus Europas auf den Green Deal die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents untergräbt und die Wirtschaft mit übermäßigen Kosten belastet.
Aiwanger verwies auf die explodierenden Kosten im Emissionshandel, wo der CO₂-Preis mittlerweile bei 80 Euro pro Tonne liegt. Dies stelle für die Unternehmen eine enorme finanzielle Belastung dar, die sie Millionen koste, so der Minister.
Zudem äußerte Aiwanger sein Unbehagen darüber, dass sich europäische Wirtschaftsführer gezwungen sähen, einen Brief an die EU-Kommission zu richten. Er warnte, die Welt lache Europa inzwischen aus, das unter der Last seiner Green-Deal-Politik ächze.
In seiner Kritik forderte Aiwanger die EU zum raschen Handeln auf. Die aktuelle „CO₂-Ideologie“ schade dem wirtschaftlichen Stand des Kontinents und müsse reformiert werden, um Arbeitsplätze zu sichern. Der Minister besteht darauf, dass die EU diese Hindernisse beseitigen müsse, um Jobs und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Seine Position deckt sich mit den Forderungen großer deutscher Konzerne, die eine politische Wende einfordern. Die Debatte über Klimamaßnahmen und ihre wirtschaftlichen Folgen wird derweil immer hitziger.






