Agrarminister Rainer fordert mehr Unterstützung für junge Landwirt:innen und kleine Betriebe
Harry GirschnerAgrarminister Rainer fordert mehr Unterstützung für junge Landwirt:innen und kleine Betriebe
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer hat die neuen Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) begrüßt. Der CSU-Politiker lobte die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments dafür, dass sie zentrale agrarpolitische Themen aufgegriffen habe. Rainer betonte die Notwendigkeit eines reibungslosen Generationswechsels in der Landwirtschaft.
Der Minister unterstützt Pläne, kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung zu schenken. Zudem spricht er sich für eine stärkere Förderung junger und neu in den Sektor einsteigender Landwirtinnen und Landwirte aus.
Rainer sieht wettbewerbsfähige Betriebe als entscheidend für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit. Er verglich die zweisäulige Struktur der GAP mit einer tragenden Säule in einem Haus und argumentierte, dass beide Säulen ausreichend finanziert werden müssten. Ohne diese Balance, so Rainer, fehle der Politik die nötige Stabilität.
Seine Zustimmung unterstreicht die Bedeutung einer ausgewogenen Unterstützung für Betriebe jeder Größe. Die Reformen zielen darauf ab, die Nahrungsmittelproduktion zu sichern und die agrarpolitische Unabhängigkeit Europas zu wahren. Rainers Äußerungen bekräftigen die Notwendigkeit eines gut finanzierten, zweisäuligen GAP-Systems.






