18 February 2026, 18:51

AfD-Spitzenkandidat reist kurz vor der Wahl in die USA – warum jetzt?

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht vor der Reichstag in Berlin mit Reportern, umgeben von einer Gruppe von Menschen, einige halten Mikrofone, mit Gebäuden im Hintergrund.

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Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg, reist nur wenige Tage vor der Wahl in die USA. Die Reise, die vom 3. bis 5. März stattfindet, umfasst einen Besuch bei einer prominenten konservativen Konferenz in Washington. Seine Partei liegt derzeit in regionalen Umfragen bei etwa 20 Prozent – kurz vor der Abstimmung am 8. März.

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Frohnmaier wird an der Veranstaltung "Allianz souveräner Nationen" teilnehmen, die von "Turning Point Action" organisiert wird und bei der die AfD als offizieller Partner aufgeführt ist. Auf der Konferenz werden US-Politiker wie die Abgeordnete Anna Paulina Luna und Parlamentspräsident Mike Johnson sprechen. Berichten des "Inside AfD"-Podcasts zufolge wird er von drei oder vier AfD-Fachleuten begleitet.

Frohnmaier stellt den Besuch als Bemühung dar, Arbeitsplätze in Baden-Württemberg zu sichern – insbesondere in der Automobilindustrie. Der Sektor beschäftigt direkt über 315.000 Menschen und ist mit mehr als 77 Prozent seiner Produktion von Exporten abhängig. Er argumentiert, dass stabile transatlantische Beziehungen entscheidend seien, um diese Stellen zu schützen.

Obwohl Frohnmaier als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten antritt, strebt er selbst kein Mandat im Landtag an. Seine USA-Reise beinhaltet zudem einen Auftritt bei einer separaten Veranstaltung von "Turning Point Action" noch vor Beginn der Konferenz.

Die Wahl am 8. März wird über die nächste Landesregierung in Baden-Württemberg entscheiden. Die AfD liegt derzeit bei etwa einem Fünftel der Wählerstimmen. Frohnmaiers Besuch in den USA fällt in eine entscheidende Phase, in der seine Partei ihren Einfluss in der Region ausbauen will. Die Teilnahme der Delegation an der Washingtoner Konferenz unterstreicht das Bestreben der AfD, internationale konservative Bündnisse zu stärken.