23 March 2026, 20:32

250 Frauen fordern radikale Reformen gegen männliche Gewalt in Deutschland

Frauen in grünen T-Shirts bei einer Demonstration, die weiße Schilder halten, mit anderen Mädchen im Hintergrund.

250 Frauen fordern radikale Reformen gegen männliche Gewalt in Deutschland

Eine Gruppe von 250 prominenten Frauen hat einen detaillierten Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, um männliche Gewalt in Deutschland zu bekämpfen. Ihre Vorschläge zielen auf Rechtsreformen, digitalen Schutz und strengere Strafen für Missbrauch ab. Das Bündnis drängt die Regierung, in mehreren zentralen Fragen unverzüglich zu handeln.

Im Mittelpunkt des Plans steht eine grundlegende Überarbeitung des Sexualstrafrechts. Eine zentrale Forderung ist die Einführung eines "Ja-heißt-Ja"-Modells, bei dem nur eine klare und freiwillige Zustimmung als Einwilligung gilt. Zudem soll "Femizid" als eigenständiges Straftatbestand im deutschen Strafgesetzbuch anerkannt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der digitalen Sicherheit. Die Initiative fordert ein neues Gesetz, das schädliche Online-Inhalte schnell löschen und die Verantwortlichen identifizieren soll. Explizit verlangen sie ein Verbot von KI-gestützten "Nacktbild-Apps", die Menschen auf Fotos ohne deren Zustimmung entkleiden. Der Plan sieht zudem vor, nicht konsensuelle, sexualisierte Deepfake-Inhalte unter Strafe zu stellen.

Obwohl die Vorschläge offiziell eingereicht wurden, gibt es bisher keine öffentlichen Informationen darüber, wie die Bundesregierung darauf reagieren wird. Bisher wurden keine neuen Gesetze oder offiziellen Initiativen in Zusammenhang mit dem Plan angekündigt.

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Die Forderungen des Bündnisses umfassen rechtliche, digitale und gesellschaftliche Maßnahmen, um Gewalt gegen Frauen zu verringern. Im Fokus stehen klarere Einwilligungsregelungen, härtere Strafen für digitale Übergriffe und die offizielle Anerkennung von Femizid als Straftat. Der nächste Schritt hängt davon ab, ob die Regierung die Vorschläge aufgreift und umsetzt.

Quelle