Zwei Jugendliche zerstören Haltestelle in Karlsruhe durch Brandstiftung
H.-Dieter ReuterZwei Jugendliche zerstören Haltestelle in Karlsruhe durch Brandstiftung
Haltestelle in der Weinbrennerstraße am Montagnachmittag verwüstet
Am Montagnachmittag wurde eine Bahnhaltestelle in der Weinbrennerstraße vandaliert. Zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren stehen im Verdacht, einen Brand gelegt und Sachbeschädigung begangen zu haben. Die Polizei wurde gegen 16 Uhr über den Vorfall informiert.
Bei einer Routinekontrolle entdeckten Streifenbeamte die beiden Jungen. Bei einem von ihnen wurde ein Feuerzeug gefunden, was die Verdachtsmomente erhärtete. Den Jugendlichen wird vorgeworfen, ein Informationsplakat angezündet und eine Glasscheibe zerstört zu haben.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 250 Euro beziffert. Die Behörden haben die Eltern beider Minderjähriger über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.
Der Fall reiht sich in eine Reihe von Vandalismusfällen an Bahnanlagen in der Region ein. Zwischen März 2025 und März 2026 registrierten die Deutsche Bahn und die örtliche Polizei insgesamt zwölf Vorfälle im Ortenaukreis und im Landkreis Rastatt. Sieben davon ereigneten sich im Ortenaukreis, fünf im Landkreis Rastatt.
Die Ermittlungen zur Sachbeschädigung in der Weinbrennerstraße dauern weiterhin an. Die Polizei wertet weiterhin die Beweislage aus, darunter auch das bei der Kontrolle sichergestellte Feuerzeug. Die Eltern der Jugendlichen wurden offiziell über die gegen ihre Kinder erhobenen Vorwürfe informiert.






