27 January 2026, 20:35

"Zores bei de Pälzer": Asterix kehrt 2026 im Pfälzer Dialekt zurück

Eine Schwarz-Weiß-Karte des Britischen Empire mit der Aufschrift "Fränkische Besitzungen" in fetter, zentrierter Schrift, die Provinzen und Territorien zeigt.

Asterix 2026 zurück im Dialekt - "Probleme mit den Palatinern" - "Zores bei de Pälzer": Asterix kehrt 2026 im Pfälzer Dialekt zurück

Asterix kehrt in neuer Dialektfassung in die Pfalz zurück

Christian "Chako" Habekost hat mit der Arbeit an Asterix und der Schild des Häuptlings begonnen, das 2026 unter dem Titel Zores bei de Pälzer (Ärger in der Pfalz) erscheinen soll. Damit knüpft er an den Erfolg von Asterix als Palatinator an, das im vergangenen Jahr vier Auflagen in kürzester Zeit ausverkaufte.

Habekost wählt die Bände, die er übersetzt, nach persönlichen Vorlieben und Leserwünschen aus. Der Schild des Häuptlings genießt unter Fans Kultstatus – eine naheliegende Wahl für sein nächstes Projekt.

Wochenlang arbeitet er an jeder Übersetzung, wobei er die Bücher der Reihe nach durchgeht. Seine Methode besteht darin, Witze zu verfeinern und pfälzische Dialekt-Eigenheiten einzuflechten, statt sich sklavisch an den französischen Originaltext zu halten. Ein Wort-für-Wort-Ansatz ohne frischen, regionalen Humor wäre für ihn der größte Fehler. Der Übersetzer zieht zudem Parallelen zwischen den widerspenstigen Galliern und den Pfälzern: Beide, so seine Ansicht, wehren sich gegen äußere Einflüsse – ob durch römische Eroberer oder die Normen der Hochsprache. Dass Dialektfassungen belächelt werden könnten, stört ihn nicht; für ihn gehört das zum Spaß dazu. Einen genauen Veröffentlichungstermin für die nächste pfälzische Ausgabe gibt es noch nicht.

Die pfälzische Mundart, lokal als Palatinsch bekannt, wird selten für Mainstream-Publikationen genutzt – die Übersetzungen sind daher eine Besonderheit.

Die Ausgabe 2026 wird Habekosts zweite Asterix-Adaption ins Pfälzische sein. Sein Ziel ist es, den Humor der Vorlage zu bewahren und gleichzeitig eine regionale Note einzubringen. Leser dürfen sich auf eine Version freuen, die den klassischen Asterix-Witz mit dem unverwechselbaren Charme der Pfalz verbindet.