30 March 2026, 02:17

Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro

Goldene Dienstmarke mit der Aufschrift "U.S. Customs and Border Protection Officer" auf einem weißen Hintergrund.

Zoll beschlagnahmt gefälschte Zippo-Feuerzeuge aus China im Wert von 1.700 Euro

Deutsche Zollbehörden haben eine Lieferung gefälschter Feuerzeuge beschlagnahmt, nachdem ein bayerisches Handelsunternehmen verdächtige Waren gemeldet hatte. Der Fall ist Teil einer landesweiten Verschärfung der Maßnahmen gegen Produktpiraterie – allein 2023 wurden bundesweit über 15.000 Vorfälle mit Fälschungen registriert. Wie die Behörden bestätigten, handelte es sich bei den beschlagnahmten Feuerzeugen um illegale Nachahmungen der Marke Zippo.

Ausgelöst wurde der Vorfall, als das bayerische Unternehmen eine Sendung Sturmfeuerzeuge aus China im Wert von etwa 1.700 Euro beim Zollamt Konstanz-Autobahn anmeldete. Die Beamten stellten schnell fest, dass die Feuerzeuge originalen Zippo-Produkten stark glichen – ein klarer Hinweis auf mögliche Fälschungen.

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Nach Rücksprache mit dem Rechteinhaber von Zippo bestätigte der Zoll den Verdacht: Die Ware war gefälscht. Die Feuerzeuge wurden daraufhin von den Behörden vernichtet. Dem Markeninhaber steht nun der Weg offen, zivilrechtlich gegen den Importeur vorzugehen.

Zuständig für solche Fälle ist das Zentrale Büro Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll, das als nationale Anlaufstelle für Rechteinhaber in Deutschland und der EU fungiert. Die Behörde ermöglicht es Unternehmen und Zollbehörden, Informationen auszutauschen und die Beschlagnahmung gefälschter Waren an den Grenzen zu beantragen.

Für Medienanfragen steht das Hauptzollamt Singen als offizielle Kontaktstelle zur Verfügung. Die zuständige Sprecherin ist Sonja Müller, erreichbar unter +49 7731 8205-5251.

Die Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen gefälschte Waren, die nach Deutschland gelangen. Allein 2023 verzeichneten die Zollbehörden über 15.000 Fälle mit rund 25 Millionen Plagiaten. Rechteinhaber und Zoll arbeiten weiterhin eng zusammen, um zu verhindern, dass illegale Importe auf den Markt gelangen.

Quelle