16 April 2026, 20:21

ZF und Infineon revolutionieren automatisiertes Fahren mit KI-Innovationen aus dreijährigem Projekt

Eine Reihe von Autos und Lastwagen fährt eine von Bäumen gesäumte Straße entlang mit Gebäuden und Strommasten im Hintergrund.

ZF und Infineon revolutionieren automatisiertes Fahren mit KI-Innovationen aus dreijährigem Projekt

ZF und Infineon schließen dreijähriges Projekt zur Verbesserung des automatisierten Fahrens durch KI ab

ZF und Infineon haben ein dreijähriges Gemeinschaftsprojekt erfolgreich abgeschlossen, das darauf abzielte, das automatisierte Fahren durch künstliche Intelligenz (KI) zu optimieren. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stand die Entwicklung schnellerer, effizienterer Fahrzeugsoftware, die komplexe Fahrsituationen besser bewältigen kann. Durch die Integration neuer Algorithmen in die bestehenden Systeme von ZF wurde die Leistung unter realen Bedingungen deutlich gesteigert.

Das Projekt EEmotion lief von September 2021 bis August 2024. Beteiligt waren neben ZF Friedrichshafen und Infineon auch die Unternehmen b-plus technologies und samoconsult sowie die RWTH Aachen und die Universität zu Lübeck. Ihr gemeinsames Ziel: die Entwicklung eines KI-basierten Steuerungssystems für präzises Trajektorienmanagement im automatisierten Fahren.

Die cubiX-Software von ZF, die sämtliche Fahrwerkskomponenten in Pkw und Nutzfahrzeugen steuert, erhielt durch KI wesentliche Updates. Diese Verbesserungen steigerten die Effizienz und Rechenleistung des Systems. Ähnliche Optimierungen wurden auch bei ZF Eco Control 4 ACC umgesetzt – einem System für adaptive Geschwindigkeitsregelung.

Infineon steuerte seine Aurix-TC4x-Mikrocontroller bei, die mit einer Parallel Processing Unit (PPU) ausgestattet sind. Diese Hardware ermöglicht eine schnelle, parallele Datenverarbeitung und eignet sich damit ideal für KI-Anwendungen. Die Mikrocontroller unterstützen zudem KI-Modellierung, Virtualisierung, Sicherheits- und Cybersecurity-Funktionen.

Die aktualisierte Software ermöglicht nun präzisere automatisierte Spurwechsel. Gleichzeitig erhöht sie die Energieeffizienz von Fahrerassistenzsystemen. Bei Eco Control 4 ACC zielen die KI-Optimierung und die modellprädiktive Regelung darauf ab, die Reichweite von Elektrofahrzeugen unter realen Fahrbedingungen um bis zu 8 Prozent zu verlängern.

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Die Projektergebnisse umfassen schnellere und zuverlässigere KI-gesteuerte Fahrzeugregelungen. Die Systeme cubiX und Eco Control 4 ACC von ZF zeigen nun eine deutlich bessere Performance in automatisierten Fahrszenarien. Die Verbesserungen tragen zudem zu einer höheren Energieeffizienz bei – mit praktischen Vorteilen für Hersteller und Fahrer gleichermaßen.

Quelle