Wirtschaftsgipfel in Freiburg: Wie Parteien die Zukunft der regionalen Unternehmen gestalten wollen
Enrico HerrmannWirtschaftsgipfel in Freiburg: Wie Parteien die Zukunft der regionalen Unternehmen gestalten wollen
Vorwahl-Wirtschaftsforum in Freiburg: Wirtschaftspolitik im Fokus
Ein Wirtschaftsgipfel im Vorfeld der Wahlen in Freiburg hat die Debatte um Wirtschafts- und Industriepolitik in den Mittelpunkt gerückt. Die Veranstaltung brachte Kandidat:innen aus sechs Parteien mit Vertretern lokaler Unternehmen zusammen, um vor der anstehenden Abstimmung drängende Fragen der Wirtschaft zu erörtern. Ziel der Organisatoren war es, einen direkten Austausch zwischen Betrieben und künftigen Entscheidungsträgern zu ermöglichen.
Ausgerichtet wurde das Forum von regionalen Verbänden, darunter die Handwerkskammer Freiburg und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein. Allein die Handwerkskammer Freiburg vertritt 16.000 Handwerksbetriebe in Südbaden und steht für über 100.000 Beschäftigte – ein Beleg für die wirtschaftliche Bedeutung der Region.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen unter anderem die Standortpolitik, die Fachkräftesicherung und der wirtschaftliche Wandel in der Region. Besonders intensiv wurde über die Zukunft der baden-württembergischen Automobilindustrie debattiert. Die Unternehmen betonten, sie bräuchten klare politische Zusagen, um langfristig planen und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu sichern.
Unternehmensvertreter nutzten die Plattform, um die Kandidat:innen zu ihren Wirtschaftsplänen zu befragen. Das Format ermöglichte es den Betrieben, ihre Anliegen direkt an die künftigen Mandatsträger zu richten. Die Organisatoren bezeichneten die Veranstaltung als Chance, die Kluft zwischen politischen Versprechen und den realen Bedürfnissen der Wirtschaft zu überbrücken.
Das Forum bot den lokalen Unternehmen die Gelegenheit, vor der Wahl mehr Klarheit in der Wirtschaftspolitik einzufordern. Die Kandidat:innen aus sechs Parteien mussten sich zu Themen wie Fachkräftemangel und Industriestrategie äußern. Die Diskussionen dürften prägend dafür sein, wie sich die Unternehmen auf die wirtschaftliche Zukunft der Region vorbereiten.






