26 June 2026, 18:17

Wilderei-Verdacht: Reh mit Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt gegen Verdächtige

Polizei in Bleckede untersucht Tod einer Rehgeiß mit Armbrust

Wilderei-Verdacht: Reh mit Armbrustbolzen getötet – Polizei ermittelt gegen Verdächtige

Im Mai wurde ein trächtiges weibliches Reh mit einem Armbrustbolzen tödlich getroffen. Der örtliche JagdPächter entdeckte das Tier am 27. Mai und erstattete umgehend Anzeige bei den Behörden. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen Wilderei und Tierquälerei ein.

Die Ermittler sicherten den Bolzen aus dem Reh und konnten über Rückfragen bei Herstellern einen möglichen Käufer ausfindig machen. Dies führte zu einem Durchsuchungsbeschluss, den das Amtsgericht Lüneburg am 25. Juni erließ.

Auf Grundlage des Beschlusses durchsuchten Beamte ein Wohnhaus in Bleckede. Dabei beschlagnahmten sie eine Armbrust, die als mutmaßliche Tatwaffe gilt, sowie weiteres Zubehör. Die Bewohner des Anwesens gerieten unter Tatverdacht und haben sich inzwischen anwaltlich vertreten lassen.

Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Polizei weitere Beweise sammelt. Die beschlagnahmte Armbrust und das Zubehör werden nun eingehend untersucht. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den Verdächtigen oder möglichen Anklagepunkten bekannt gegeben.

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