Wie Edelrid seine Kletterseile vor Cyberangriffen schützt
Edelrid, weltweit führend in Kletterausrüstung, hat in den letzten Jahren seine Abwehr gegen Cyberbedrohungen deutlich verstärkt. Das Unternehmen produziert jährlich Millionen Meter Kletterseile in seinem Hochtechnologie-Werk in Baden-Württemberg. Nach mehreren Cybervorfällen setzt es nun auf eine Kombination aus fortschrittlichen Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen für Mitarbeiter, um seine Betriebsabläufe zu schützen.
Vor einigen Jahren wurde Edelrid Opfer eines Angriffs mit der Erpressersoftware Locky. Dank robuster IT-Sicherheitsprotokolle und vollständig aktueller Backups konnte sich das Unternehmen jedoch schnell erholen. Diese Erfahrung unterstrich die Notwendigkeit noch strengerer Schutzvorkehrungen.
Die Produktionslinien für Seile und synthetische Stoffe laufen bei Edelrid über ein vollvernetztes System, um höchste Qualität zu gewährleisten. Doch diese digitale Infrastruktur macht Sicherheit zur obersten Priorität. Als ein Betrugsversuch durch CEO-Fraud aufkam, reagierte das Unternehmen mit verpflichtenden Sensibilisierungsschulungen für alle Mitarbeiter.
Eine spätere Phishing-Simulation deckte dann Wissenslücken bei den Angestellten auf. Um dies zu beheben, arbeitete Edelrid mit G Data CyberDefense zusammen, um maßgeschneiderte Schulungen anzubieten. Die Kurse sind je nach Rolle unterschiedlich – teils verpflichtend, teils freiwillig. Die Mitarbeiter absolvieren modulare Lerneinheiten über die G Data Academy und erhalten nach Abschluss Zertifikate.
Mittlerweile setzt Edelrid auf ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept. Regelmäßige Schulungen stellen sicher, dass die Belegschaft Bedrohungen erkennt und richtig darauf reagiert, während technische Schutzmechanismen kritische Systeme absichern. Ziel ist es, die Produktion reibungslos aufrechtzuerhalten und die Position des Unternehmens als führender Hersteller von Outdoor-Ausrüstung zu festigen.






