Weil am Rhein setzt auf Straßenkissen gegen gefährliches Rasen in Wohngebiet
H.-Dieter ReuterWeil am Rhein setzt auf Straßenkissen gegen gefährliches Rasen in Wohngebiet
Auf der Gustave-Fecht-Straße in Weil am Rhein sind neue geschwindigkeitsdämpfende Straßenkissen installiert worden. Die Stadt reagierte damit auf wiederholte Beschwerden von Anwohnern, die auf gefährliches Rasen in dem Bereich hingewiesen hatten. Vor der Maßnahme bestätigten Beamte das Problem durch Verkehrsmessungen.
Schon länger hatten Anwohner die hohen Geschwindigkeiten auf der Gustave-Fecht-Straße kritisiert. Das städtische Verkehrs- und Tiefbauamt registrierte tatsächlich überhöhte Tempi und bestätigte damit die Vorwürfe. Daraufhin wurden die Kissen in einer 30-km/h-Zone platziert, um Autofahrer abzubremsen, die von der Breslauer Straße abbiegen.
Ziel der neuen Kissen ist es, die Wohnstraße für alle sicherer zu machen. Spielende Kinder, Fußgänger beim Überqueren der Straße und Radfahrer sollen nun weniger gefährdet sein. Die Behörden bezeichneten den Schritt als direkte Reaktion auf die konkreten Gefahren, die in diesem Viertel beobachtet wurden.
Die neuen Straßenkissen sollen die Geschwindigkeit reduzieren und besonders schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer besser absichern. Die Anwohner hatten vehement nach Lösungen verlangt, und die Messungen der Stadt gaben den Ausschlag für die Veränderung. Nun erhoffen sich die Verantwortlichen einen ruhigeren Verkehrsfluss auf der Gustave-Fecht-Straße.