04 March 2026, 04:19

Weil am Rhein kämpft mit Rekordmüll: Über 700 Tonnen Abfall im Jahr 2025

Eine von Müll übersäte Straßen in einer Stadt, mit Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Weil am Rhein kämpft mit Rekordmüll: Über 700 Tonnen Abfall im Jahr 2025

Weil am Rhein sammelte 2025 über 700 Tonnen Abfall ein – der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Bürgermeisterin Diana Stöcker bezeichnete die Zahlen als ernüchternd und rief die Bürgerinnen und Bürger auf, mehr Verantwortung für die korrekte Entsorgung zu übernehmen. Angesichts der steigenden Abfallmengen hat die Stadt ihre Reinigungsmaßnahmen und Aufklärungskampagnen verstärkt.

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Die Gesamtkosten für die Abfallbeseitigung beliefen sich 2025 auf fast 150.000 Euro. Allein das Leeren der öffentlichen Mülleimer schlug mit rund 85.300 Euro zu Buche. Diese Ausgaben spiegeln die wachsende Herausforderung wider, den Abfall in öffentlichen Räumen zu bewältigen.

Besondere Problemzonen sind der Berliner Platz, der Rheinpark, Spielplätze sowie die Bereiche nahe dem Wehr und der Mündung der Kander. Das städtische Tiefbauamt, das mit 16 Mitarbeitenden besetzt ist, ist von März bis Oktober täglich im Einsatz, um das Problem in den Griff zu bekommen. Dennoch steigen die Abfallmengen seit 2017 kontinuierlich an.

Um gegenzusteuern, führt Weil am Rhein die Kampagne "Weil.Sauber.Besser." durch. Zudem ist für den 21. März eine Frühlingsputzaktion geplant, die die Bevölkerung zur Mitwirkung auffordert. Vergleichsdaten zu anderen deutschen Städten ähnlicher Größe liegen jedoch nicht vor.

Die Rekord-Abfallmengen von 2025 unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für Weil am Rhein. Bei steigenden Kosten und persistierenden Brennpunkten setzt die Stadt weiterhin auf öffentliche Kampagnen und saisonale Aufräumaktionen. Die Verantwortlichen betonen, wie wichtig es ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Sauberhaltung der Stadt beteiligen.