14 January 2026, 11:41

Warnstreik in Tübingen: Öffentlicher Dienst legt am Mittwoch die Arbeit nieder

Eine weiße und marineblaue Mütze mit den Worten "Tallinn University" darauf vor einem weißen Hintergrund.

Warnstreik in Tübingen: Öffentlicher Dienst legt am Mittwoch die Arbeit nieder

Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Tübingen legen am Mittwoch Warnstreik auf – Lohnverhandlungen festgefahren

Die Gewerkschaft ver.di ruft in Tübingen für Mittwoch zu einem Warnstreik auf, nachdem die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind. Die Gewerkschaft fordert höhere Löhne, darunter eine monatliche Erhöhung um sieben Prozent sowie bessere Schichtzuschläge. Durch die Arbeitsniederlegung wird es in mehreren wichtigen Einrichtungen der Stadt zu Einschränkungen kommen.

Der Streik folgt früheren Arbeitskampfmaßnahmen in Stuttgart und Karlsruhe. Diesmal sind bereits für Dienstag Proteste in Esslingen geplant, weitere Ausstände sollen am Mittwoch in Tübingen, Karlsruhe und Mannheim stattfinden.

In Tübingen wird der Warnstreik zentrale Einrichtungen treffen, darunter das Universitätsklinikum, das Studentenwerk, die KBF, die Landesanstalt für Immobilien und Bau, den Regierungspräsidium, das Landesamt für Denkmalpflege, das Landestheater und das Staatliche Schloss. ver.di rechnet mit der Beteiligung mehrerer hundert Beschäftigte. Hanna Binder, stellvertretende Landesvorsitzende von ver.di, betonte die unverzichtbare Arbeit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Jonas Weber, Bezirksgeschäftsführer der Gewerkschaft für die Region Fils-Neckar-Alb, forderte die Arbeitgeber auf, im nächsten Verhandlungsdurchgang ein faires Angebot vorzulegen. Die Gewerkschaft verlangt eine siebenprozentige monatliche Lohnerhöhung, eine monatliche Aufstockung von 200 Euro für Nachwuchskräfte sowie eine Erhöhung der Schichtzuschläge um 20 Prozentpunkte.

Der Streik wird Teile Tübingens am Mittwoch lahmlegen. Die Verhandlungen bleiben weiterhin blockiert, da ver.di auf bessere Löhne und Arbeitsbedingungen pocht. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen.