27 June 2026, 08:17

Warnstreik im hessischen Einzelhandel nach gescheiterten Tarifverhandlungen

Streik bei Rewe, Ikea & Co.: Was das für Kunden in Wiesbaden bedeutet

Warnstreik im hessischen Einzelhandel nach gescheiterten Tarifverhandlungen

Warnstreik in Hessen nach gescheiterten Tarifverhandlungen im Einzelhandel

In Hessen hat die Gewerkschaft ver.di zu einem Streik aufgerufen, nachdem die Lohnverhandlungen mit den Arbeitgebern des Einzelhandels gescheitert sind. Beschäftigte großer Ketten wie Rewe, IKEA und H&M wollen die Arbeit niederlegen, um gegen die strittigen Lohnerhöhungen zu protestieren. In mehreren Städten, darunter Frankfurt und Wiesbaden, sind Demonstrationen geplant.

Die Gewerkschaft fordert eine monatliche Gehaltserhöhung von 250 Euro für alle Beschäftigten. Zudem soll die Ausbildungsvergütung um 150 Euro pro Ausbildungsjahr steigen. Darüber hinaus pocht ver.di auf eine Laufzeit von zwölf Monaten für den neuen Tarifvertrag.

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Die Arbeitgeber haben ihre Angebote bisher nicht verbessert. Nach dem aktuellen Vorschlag würden Einzelhandelsmitarbeiter erst nach sechs Monaten eine Lohnerhöhung von zwei Prozent erhalten. Großhandelsbeschäftigte sollen nach einer langen Phase ohne Anpassung 1,8 Prozent mehr bekommen. Die Gewerkschaft kritisiert, dass diese Erhöhungen hinter der erwarteten Inflationsrate zurückbleiben.

Marcel Schäuble, der verhandlungsführende ver.di-Vertreter für den hessischen Einzelhandel, warf den Arbeitgebern vor, die finanzielle Not der Beschäftigten zu verlängern. Er betonte, dass deren Untätigkeit die Belegschaften in Unsicherheit zurücklasse. Der Streikaufruf gilt für Unternehmen wie Rewe, Penny, Kaufland, Hit, Douglas, IKEA, H&M, Zara, Primark, Metro und Rewe Logistics.

Von dem Ausstand werden zahlreiche Einzelhandels- und Logistikbetriebe in der Region betroffen sein. Die Beschäftigten fordern höhere Löhne, um die steigenden Lebenshaltungskosten auszugleichen. Auf die jüngsten Forderungen der Gewerkschaft haben die Arbeitgeber bisher nicht reagiert.

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