Vom Schulprojekt zum Millionenunternehmen: Die Erfolgsstory von Cyber-Wear
Enrico HerrmannVom Schulprojekt zum Millionenunternehmen: Die Erfolgsstory von Cyber-Wear
Steven Baumgaertner begann seine unternehmerische Laufbahn in seinem Kinderzimmer. Was einst als kleine Idee in den Schulpausen entstand, ist heute zu einem Millionenunternehmen angewachsen. Sein Unternehmen Cyber-Wear beliefert heute Großkonzerne wie Porsche und die Deutsche Bahn.
Mit nur 15 Jahren erkannten Baumgaertner und sein Freund Roman Weiss eine Marktchance: Abitur-Shirts waren gefragt, doch das Angebot war über verschiedene Anbieter verstreut. Die beiden beschlossen, alles an einem Ort anzubieten.
Mit zwei Schülern, einem einzigen Drucker und einem einfachen Konzept starteten sie ihr Vorhaben. Ihre ersten Produkte – T-Shirts für 30 Mark und Hoodies für 60 Mark – ließen sie in einem Copyshop in der Nähe des Bahnhofs drucken. Der Verkauf begann in den Schulpausen, während Baumgaertner die Shirts in der neunten Klasse bewarb. Aus dem kleinen Projekt entwickelte sich schließlich Cyber-Wear. Heute entwirft, produziert und versendet das Unternehmen Merchandise-Artikel für Messen und Großveranstaltungen. Zu den Kunden zählen renommierte Namen wie Audi, Porsche und die Deutsche Bahn. Aus dem Kinderzimmer-Startup ist ein internationales Unternehmen geworden, das 90 Mitarbeiter beschäftigt und einen Jahresumsatz von 42,3 Millionen Euro erwirtschaftet – in den letzten Jahren sogar fast 45 Millionen Euro.
Baumgaertners frühe Wette auf Abitur-Shirts legte den Grundstein für ein florierendes Unternehmen. Cyber-Wear versorgt heute einige der größten Konzerne der Welt mit individuell gestalteter Werbeartikel-Kleidung. Der Aufstieg des Unternehmens zeigt, wie aus einem Schulprojekt ein wichtiger Akteur im Event-Merchandising wurde.