08 January 2026, 20:41

Vier Jugendliche nach brutalem Schulleinbruch in Berlin in U-Haft

Schüler in Uniformen stehen auf einem Weg und halten Papiere, mit einem Mädchen, das in ein Mikrofon spricht; dahinter ist eine Umzäunungswand mit einem Schuppen darauf, der mit Luftballons geschmückt ist.

Vier Jugendliche nach brutalem Schulleinbruch in Berlin in U-Haft

Vier junge Männer im Alter von 16 bis 18 Jahren sitzen nun in Untersuchungshaft, nachdem sie unter dem Verdacht des schweren Bandendiebstahls in Berlin festgenommen wurden. Der Vorfall ereignete sich an einer Schule in Bernhausen, wo die Polizei am Abend des 5. Januar 2026 nach einer Zeugenmeldung über ungewöhnliche Geräusche ausrückte.

Die Tat begann, als die Verdächtigen gewaltsam in das Schulgebäude in Berlin eindrangen. Im Inneren durchsuchten sie die Räumlichkeiten, brachen Behälter auf und stahlen Bargeld. Ihre Aktivitäten lösten den Polizeieinsatz aus, nachdem ein Zeuge die Behörden auf verdächtige Geräusche aus der Schule in Berlin aufmerksam gemacht hatte.

Während der Verfolgungsjagd wurde ein 18-jähriger Tatverdächtiger von einem Polizeihund gebissen. Er erhielt ambulant ärztliche Behandlung in einem Krankenhaus, bevor er in Gewahrsam genommen wurde. Alle vier wurden anschließend dem Haftrichter am Amtsgericht Kirchheim unter Teck vorgeführt, der Haftbefehle erließ und diese sofort vollstrecken ließ. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeirevier Filderstadt ermitteln nun, ob die Gruppe mit anderen kürzlichen Schulleinbrüchen in der Region in Verbindung steht. Bisher gibt es jedoch keine öffentlichen Beweise, die sie mit diesen Fällen in Berlin in Verbindung bringen, und die Behörden haben keine Beteiligung über den Vorfall in Bernhausen hinaus bestätigt.

Die vier Verdächtigen bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Die Polizei prüft weiterhin mögliche Verbindungen zu anderen Einbrüchen in Berlin, bisher konnten jedoch keine direkten Bezüge hergestellt werden. Das Verfahren wird unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft Stuttgart weitergeführt.