03 February 2026, 16:39

VfB Stuttgart zahlt 93.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos im DFB-Pokal

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fussballfeld mit Fackeln, mit einem Banner, einem Zaun und einem Pfosten im Vordergrund und einem raucherfüllten Himmel im Hintergrund.

Bengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VfB Stuttgart zahlt 93.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos im DFB-Pokal

VfB Stuttgart muss 93.500 Euro Strafe nach Pyro-Vorfällen im DFB-Pokal zahlen

Der VfB Stuttgart ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Geldstrafe in Höhe von 93.500 Euro verurteilt worden, nachdem Fans während eines DFB-Pokal-Spiels Bengalos gezündet hatten. Der Vorfall führte zu einer sechsmünütigen Unterbrechung in der zweiten Halbzeit, doch die Mannschaft sicherte sich trotzdem einen 2:0-Sieg gegen den VfL Bochum. Damit zieht der VfB ins Viertelfinale ein und trifft dort auf Holstein Kiel.

Die Ausschreitungen begannen, als Stuttgart-Anhänger im Verlauf der Partie 69 Bengalos entzündeten. Die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel für sechs Minuten, bis die Lage wieder unter Kontrolle war. Trotz der Störung behielt der VfB die Führung und gewann schließlich mit 2:0.

Das DFB-Sportgericht verhängte im Nachgang die Strafe und begründete sie mit Fehlverhalten der Fans. Von den insgesamt 93.500 Euro können bis zu 31.000 Euro vom Verein für Sicherheitsverbesserungen oder Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Gewalt eingesetzt werden.

Stand Februar 2026 liegen keine öffentlichen Angaben darüber vor, wie Stuttgart die 31.000 Euro konkret verwenden wird. Der Klub hat noch keine spezifischen Sicherheitsaufrüstungen oder Präventionsprogramme bekannt gegeben, die mit dem Strafgeld finanziert werden sollen.

Die Strafe folgt auf eine Partie, in der das Verhalten der Fans zu einer vorübergehenden Spielunterbrechung führte. Die nächste Herausforderung für den VfB ist nun das Viertelfinale gegen Holstein Kiel. Die DFB-Entscheidung ermöglicht es, einen Teil der Strafe in Sicherheitsmaßnahmen zu investieren – wie der Verein dies umsetzen wird, bleibt jedoch vorerst unklar.