VfB Stuttgart kassiert erneute 1:3-Klatsche gegen den SC Freiburg trotz Traumstart
H.-Dieter ReuterVfB Stuttgart kassiert erneute 1:3-Klatsche gegen den SC Freiburg trotz Traumstart
VfB Stuttgart verliert trotz frühem Führungstor mit 1:3 gegen den SC Freiburg
Am Samstag unterlag der VfB Stuttgart dem SC Freiburg mit 1:3 – trotz eines frühen Führungstreffers. Trainer Sebastian Hoeneß kritisierte die Leistung seiner Mannschaft scharf und forderte mehr Aggressivität sowie Druck auf den Gegner. Die Niederlage erinnerte an die letzte 1:3-Pleite am selben Ort und hinterließ einen sichtbar frustrierten Coach.
Die Stuttgarter begannen stark: Ermedin Demirović erzielte in der 20. Minute die Führung. Der Stürmer, der in dieser Saison bereits sieben Tore markiert hat, verschaffte seiner Mannschaft einen vielversprechenden Start. Doch Freiburg kämpfte sich zurück und drehte die Partie noch zu einem 3:1-Sieg.
Zwei Neuzugänge feierten ihr Debüt: Der nordafrikanische Nationalspieler Bilal El Khannouss stand über die vollen 90 Minuten auf dem Platz und überzeugte mit mehreren Schlüsselaktionen. Sein Landsmann Badredine Bouanani, ebenfalls aus Nordafrika, wurde nach 63 Minuten ausgewechselt, blieb aber blasser.
Nach dem Spiel sprach Hoeneß von einem "Déjà-vu-Gefühl" – ein Verweis auf die identische 1:3-Niederlage beim letzten Gastspiel in Freiburg. Er forderte von seinen Spielern mehr Mut und eine kompromisslosere Gangart gegen den Gegner. Zudem appellierte der Trainer an die Vereinsführung, den Kader nach dem Abgang von Nick Woltemade zu verstärken.
Die Niederlage wirft Fragen auf: Hoeneß verlangt sowohl taktische Verbesserungen als auch personelle Verstärkungen, um die Wende einzuleiten. Nun steht die Mannschaft vor der Herausforderung, sich bis zum nächsten Spiel zu fangen.






