VfB Stuttgart empfängt FC Porto im Europa-League-Kracher mit Heimvorteil
Paula GumprichVfB Stuttgart empfängt FC Porto im Europa-League-Kracher mit Heimvorteil
VfB Stuttgart trifft heute Abend im Achtelfinale der UEFA Europa League auf den FC Porto – es ist die erste competitive Begegnung der beiden Vereine. Anpfiff im Stuttgarter MHPArena ist um 18:45 Uhr MEZ, wobei beide Teams bestrebt sind, sich für das Rückspiel in Portugal eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen.
Laut Opta-Analysen geht Stuttgart mit leichten Vorteilen ins Rennen: Die Wahrscheinlichkeit eines Heimsiegs liegt bei 41,7 %, während Porto auf 31,6 % kommt. Die Chance auf ein Unentschieden wird mit 26,7 % beziffert.
Die Schwaben hatten sich mit einem überzeugenden 4:1-Auswärtssieg gegen Celtic im Play-off-Hinspiel und einem anschließenden 0:1-Heimremis für die K.-o.-Phase qualifiziert. Seither präsentieren sie sich auch in der Bundesliga in starker Form: Ein 4:0 gegen Wolfsburg folgte ein 2:2 gegen Mainz.
Porto hingegen zog als Gruppenvierter mit 17 Punkten direkt ins Achtelfinale ein. Die jüngsten Leistungen des portugiesischen Rekordmeisters waren durchwachsen: Nach einem 3:0-Ligasieg gegen Estoril folgte eine 0:1-Niederlage gegen Sporting CP im Halbfinale des portugiesischen Pokals sowie ein 2:2 gegen Benfica. Dennoch dominiert die Mannschaft die Liga Portugal mit 20 Punkten Vorsprung auf den viertplatzierten SC Braga und weist eine beeindruckende Auswärtsbilanz auf – 11 Siege aus 12 Spielen.
Zudem erreichte Porto das Halbfinale der Taça de Portugal, wo man als Titelverteidiger erneut auf Sporting trifft. Während die Mannschaft in nationalen Wettbewerben konsequent auftritt, zeigt sie in Europa eine leicht schwächere, aber dennoch solide Form – immerhin hatte sie ihre Gruppe vor dieser K.-o.-Begegnung als Tabellenführer abgeschlossen.
Das heutige Duell verspricht einen eng umkämpften Zweikampf. Stuttgarts aktuelle Offensive und der Heimvorteil treffen auf Portos europäische Erfahrung und Widerstandsfähigkeit. Das Ergebnis könnte die Weichen für das Rückspiel in Portugal stellen.