Ungewisse Zukunft: Wie das Jugendzentrum Q1 neu gedacht wird
Die Zukunft des Jugendzentrums Q1 wirft bei Anwohner:innen und lokalen Politiker:innen Fragen auf. Zwar bleibt die aktuelle Form nicht unverändert, doch es laufen bereits Pläne für ein neues Jugendzentrum und die Modernisierung der Angebote. Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit an einem konkreten Vorschlag für die Entscheidungsträger:innen.
Seit Juni 2025 prüfen die Stadt, die Evangelische Kirche und Q1 gemeinsam die offenen Jugend- und Kinderangebote in der Innenstadt. Ziel ist es, bestehende Programme weiterzuentwickeln und auf die Bedürfnisse des entstehenden Stadtteils Zanders abzustimmen. Noch sind keine endgültigen Entscheidungen über den Standort von Q1 gefallen, da weitere Bewertungen zu fachlichen, städtebaulichen und finanziellen Anforderungen ausstehen.
Q1 hat bereits mit offenen Programmen im Gleispark begonnen, der am 9. Mai 2026 eröffnet wurde. Zudem soll die Zentralwerkstatt zu einem soziokulturellen Zentrum für flexible, bedarfsorientierte Jugendarbeit ausgebaut werden. Parallel dazu loten die Stadt und die Evangelische Kirche Möglichkeiten für einen dauerhaften Standort in der Innenstadt aus, um die laufenden Aktivitäten von Q1 zu unterstützen.
Die Verwaltung hat versprochen, den Prozess transparent und partizipativ zu gestalten. Sobald alle notwendigen Voraussetzungen geklärt sind, wird den politischen Gremien ein ausformulierter, entscheidungsreifer Vorschlag vorgelegt. Bis dahin liegt der Fokus auf der Umsetzung der beschlossenen politischen Maßnahmen und dem Austausch mit den Beteiligten.
Die Neuausrichtung der Jugendangebote wird sich weiterentwickeln, während die Bewertungen voranschreiten. Sobald die Anforderungen feststehen, wird ein offizieller Vorschlag zur politischen Prüfung eingereicht. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Jugendförderung den künftigen Anforderungen in einer sich wandelnden städtischen Landschaft gerecht wird.






