20 December 2025, 04:47

Ungefähr 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Gebieten

Ein Plakat mit einer Eisenbahn, die eine Brücke mit einer Truss-Struktur überquert, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Ungefähr 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Gebieten

Rund 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit im ländlichen Raum

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  1. Dezember 2025

Finanzen, Wirtschaft

Baden-Württemberg stellt 1,55 Millionen Euro für die Förderung von Integration in ländlichen Gemeinden bereit. Die Mittel fließen in 31 Projekte im gesamten Land im Rahmen der Initiative „Gemeinsam stark!“. Jedes ausgewählte Vorhaben kann bis zu 80.000 Euro für lokale Maßnahmen erhalten, die sich an Zugewanderte richten und den sozialen Zusammenhalt stärken.

Im Fokus stehen ländliche Regionen, in denen Integrationsarbeit oft vor besonderen Herausforderungen steht. Wie aus Regierungskreisen verlautet, soll das Geld dazu beitragen, die Unterstützung bedarfsgerecht auszurichten und die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zu intensivieren.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration gab die Förderung bekannt, um die Integrationsstrukturen in kleineren Städten und Dörfern zu verbessern. Die Projekte konzentrieren sich auf die Professionalisierung von Beratungsangeboten, den Ausbau ehrenamtlicher Netzwerke und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Kommunen und Organisationen können bis zu 80.000 Euro für Initiativen wie Sprachkurse, interkulturelle Begegnungsprogramme oder Hilfsangebote für Geflüchtete beantragen.

Die Initiative „Gemeinsam stark!“ verankert Integration zudem als zentralen Baustein der ländlichen Entwicklung. Durch die Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten sollen nachhaltige Lösungen entstehen – statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Vernetzung von Freiwilligen und Fachkräften, um bürgerschaftliches Engagement mit professioneller Expertise zu verbinden. Die 31 geförderten Standorte verteilen sich über die gesamte Region – vom Schwarzwald bis zur Schwäbischen Alb. Dazu zählen Gemeinden wie Aichhalden, Alpirsbach und Altensteig sowie größere Kreisprojekte wie das vom Enzkreis koordinierte Vorhaben. Weitere Empfänger reichen von Bad Dürrheim im Süden bis Isny im Allgäu im Osten und spiegeln so die Vielfalt der Bedarfe wider.

Die 1,55 Millionen Euro werden in den kommenden Monaten landesweit ausgeschüttet. Erfolgreiche Projekte erhalten die Mittel zur Umsetzung ihrer Konzepte, wobei der Fokus auf einer nachhaltigen Integration liegt. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Initiative ländliche Gemeinden stärkt – durch die Bewältigung akuter Herausforderungen ebenso wie durch den Aufbau langfristiger sozialer Bindungen.