24 December 2025, 22:43

Ulm setzt auf Wasserstoff: Wie die Region die Dekarbonisierung konkret vorantreibt

Ein Auto-Motor mit sichtbaren Rohren und einer Batterie.

Ulm setzt auf Wasserstoff: Wie die Region die Dekarbonisierung konkret vorantreibt

Wichtige Wasserstoffkonferenz in Ulm: Region treibt Dekarbonisierung voran

Diese Woche fand in Ulm eine bedeutende Wasserstoffkonferenz statt, um die regionalen Bemühungen zur Dekarbonisierung voranzutreiben. Die Veranstaltung H2-Wandel brachte Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um die Skalierung von Wasserstofftechnologien voranzutreiben. Im Ulmer Rathaus organisiert, sollte das Treffen Wasserstoff als praktikable Lösung für den industriellen Alltag etablieren.

Die unter dem Titel „Strategien für eine erfolgreiche regionale Hochskalierung von Wasserstoff“ stehende Konferenz fand am Donnerstag statt. Ausrichter war der Verein H2-Wandel – Grüne Wasserstoffmodellregion Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit IVECO Deutschland AG. Die Veranstaltung war zudem Teil des „Regionalen Wasserstoff-Fachdialogs“, einer Initiative der Plattform H2BW und des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Die Teilnehmer diskutierten praktische Lösungen und regionale Herausforderungen beim Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur. Unternehmen wie IVECO Deutschland AG, EKPO Fuel Cell Technologies GmbH und SCHWENK Zement GmbH & Co. KG berichteten von ihren Erfahrungen mit wasserstoffbasierten Technologien. Eine zweite Session im IVECO Experience Center im Donauried vertiefte die Gespräche und bot Raum für Netzwerkbildung.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher betonte die starke Beteiligung aus allen Bereichen. Er unterstrich die Notwendigkeit verlässlicher politischer Unterstützung und Zusammenarbeit, um Wasserstoffanwendungen marktfähig zu machen. Michael Bächler, Geschäftsführer von H2-Wandel, ergänzte, dass eine frühe lokale Entwicklung dieser Technologien nachhaltige Wertschöpfungsketten für Unternehmen schaffen könne.

Die Konferenz machte deutlich, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen sind, um Wasserstoff zu einem tragfähigen Industriestandard zu machen. Im Mittelpunkt standen konkrete Anwendungsbeispiele und die Überwindung von Hindernissen für eine großflächige Einführung. Die Veranstalter wollen die ausgetauschten Ideen nutzen, um die grüne Wende in der Region voranzutreiben.