Tübinger Frauenklinik setzt mit Holz-Hybrid-Neubau auf Nachhaltigkeit und Spitzenmedizin
Enrico HerrmannTübinger Frauenklinik setzt mit Holz-Hybrid-Neubau auf Nachhaltigkeit und Spitzenmedizin
Neubau in Holz-Hybrid-Bauweise erweitert die Universitäts-Frauenklinik in Tübingen
Mit der Grundsteinlegung für das 44-Millionen-Euro-Projekt beginnt eine wichtige Phase der Modernisierung der medizinischen Versorgung in Tübingen. Das neue Gebäude verbindet Energieeffizienz mit hochmodernen klinischen Einrichtungen für Gynäkologie und Geburtshilfe.
Die Staatssekretärin im Finanzministerium, Gisela Splett, und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski gaben offiziell den Startschuss für den Erweiterungsbau. Der Neubau entsteht direkt neben dem denkmalgeschützten Bestandsgebäude und fügt sich mit moderner Architektur in das historische Umfeld ein.
Die Klinik setzt auf Holz-Hybrid-Bauweise und beweist damit, dass Holz auch strenge Hygiene- und technische Anforderungen erfüllt. Zudem kommen eine Wärmepumpe und Passivhaus-Dämmung zum Einsatz, um den Energieverbrauch deutlich zu senken. Im Inneren entstehen neue Labore für künstliche Befruchtung, eine vergrößerte Pränatalstation sowie zusätzliche Pflegebereiche – allesamt zur Verbesserung der Patientinnenversorgung.
Das Projekt ist Teil eines bundesweiten Trends: Drei Krankenhäuser – in Tübingen, Freyung und Treuchtlingen – nutzen mittlerweile Holz-Hybrid-Bauweise für Erweiterungen oder Neubauten. Die Vermögens- und Hochbauverwaltung Tübingen zeichnet für die Umsetzung verantwortlich und sorgt dafür, dass medizinische Spitzenleistung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.
Die Erweiterung stärkt die Rolle des Krankenhauses in Patientinnenversorgung, Forschung und medizinischer Ausbildung. Mit seinem energieeffizienten Design und den modernsten Einrichtungen soll der Neubau Maßstäbe für zukünftige Krankenhausbauten setzen. Die Fertigstellung ist für die kommenden Jahre geplant, nachdem 2026 der Grundstein gelegt wurde.
Neues Einweihungstermin 2028 für die Erweiterung der Frauenklinik Tübingen festgelegt
Die hölzerne Hybrid-Erweiterung der Klinik ist nun für 2028 geplant, wie aktuelle Pläne zeigen. Wichtige Entwicklungen sind:
- Das Gebäude wird ein dediziertes Zentrum für Fertilitätsbehandlungen und integrierte Patientenversorgungsstationen beherbergen.
- Der Bau verläuft unter einem Zeitplan von 2024–2027, wobei die 2028er Einweihung den Projektverlauf bestätigt.
- Technische Herausforderungen in der Brandschutz- und historischen Gebäudeintegration bleiben Teil des Umsetzungsprozesses.






