06 January 2026, 04:48

Tödlicher Unfall auf der B28: 19-Jähriger stirbt nach frontalem Crash mit VW Passat

Ein weißer Polizeiwagen steht im Vordergrund mit mehreren Autos auf der Straße dahinter, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Tödlicher Unfall auf der B28: 19-Jähriger stirbt nach frontalem Crash mit VW Passat

19-Jähriger stirbt bei Autounfall nahe Blaubeuren

Ein 19-jähriger Mann ist am Dienstagabend bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Blaubeuren ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 17:45 Uhr auf der B28 in Richtung Blaustein, wobei ein weiterer Fahrer schwer verletzt wurde. Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle, konnten den jungen Mann jedoch nicht mehr retten.

Laut Ermittlern könnte es sich um ein illegales Straßenrennen gehandelt haben. Ein zweiter 19-jähriger Fahrer verlor nach der Kollision seinen Führerschein, während die Straße für mehrere Stunden während der Bergungsarbeiten gesperrt blieb.

Der Unfall passierte, als der 19-Jährige in einer langen Linkskurve nahe einem Steinbruch die Kontrolle über seinen Opel Astra verlor, während er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Sein Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegengesetzten VW Passat. Der Astra schleuderte daraufhin von der Straße und blieb kopfüber auf einem Böschungsstreifen liegen.

Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen konnte der junge Fahrer nicht gerettet werden. Der 60-jährige Passat-Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Am Opel Astra entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro, während der VW Passat mit einem Verlust von 25.000 Euro bewertet wurde. Die Behörden vermuten, dass der Verstorbene zum Zeitpunkt des Unfalls ein Rennen mit einem ebenfalls 19-jährigen Bekannten gefahren sein könnte. Der zweite Fahrer, der vermutlich einen VW Golf steuerte, musste seinen Führerschein an die Staatsanwaltschaft abgeben. Die B28 blieb bis nach Mitternacht gesperrt, während die Ermittler den Unfall rekonstruierten und das Wrack beräumten.

Bereits im Dezember 2025 hatte es in Hannover-Badenstedt einen ähnlichen, aber unabhängigen Vorfall gegeben, bei dem Zeugen aussagten, ein Opel-Corsa-Fahrer habe auf der falschen Straßenseite gefährlich überholt und sei anschließend in einen geparkten Mercedes Transporter geprallt. Ein direkter Zusammenhang zwischen diesem Fall und dem tödlichen Unfall vom Dienstag konnte jedoch nicht hergestellt werden.

Bei dem Crash kam ein Fahrer ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. Die Ermittlungen zu einem möglichen illegalen Straßenrennen dauern an. Die Straßensperrung hielt bis in die späten Abendstunden an, während die Behörden ihre Arbeiten vor Ort abschlossen.