Tiny Houses: Vielfalt und Preisspannen auf dem "New Housing"-Festival
Enrico HerrmannTiny Houses: Vielfalt und Preisspannen auf dem "New Housing"-Festival
Das Tiny House Festival „New Housing“ präsentiert vielfältige Wohnlösungen auf kleinem Raum
Kürzlich zeigte das Tiny House Festival „New Housing“ ein breites Spektrum an kompakten Wohnkonzepten. Über 90 Aussteller präsentierten mehr als 30 verschiedene Modelle und demonstrierten damit die wachsende Vielfalt an Designs und Preisen im Bereich der Miniaturhäuser.
Barrierefreie und autarke Modelle im Fokus Das Unternehmen Schwarzwald Tiny stellte ein barrierefreies „Tiny Care Home“ vor, das speziell auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern und Pflegekräften zugeschnitten ist – zum Preis von 100.000 Euro. Holzbau Engel präsentierte ein vollständig autarkes Modell mit 17 Quadratmetern, ausgestattet mit Batteriespeicher und Wasseraufbereitung, ebenfalls für 100.000 Euro. Deutlich günstiger war das Angebot von Mobi House: Ein 16-Quadratmeter-Wohnwagen für rund 48.000 Euro.
Preisspanne und Ausstattung Standard-Tiny-Häuser bewegen sich preislich meist zwischen 70.000 und 120.000 Euro. Ein voll ausgestattetes Modell mit 20 Quadratmetern beginnt bei etwa 75.000 Euro. Der polnische Hersteller Tom & Luk verkaufte ein größeres, 48 Quadratmeter umfassendes Modulhaus mit Bad für 95.000 Euro.
Zusatzkosten und langfristige Investitionen Für Käufer kommen in der Regel zusätzliche Kosten in Höhe von 15 bis 20 Prozent des Baupreises hinzu. Die langfristigen Gesamtkosten für ein Leben im Tiny House können – je nach Region und vor allem abhängig vom Grundstückspreis – zwischen 150.000 und 300.000 Euro liegen.
Das Festival machte deutlich, wie vielfältig das Angebot an Tiny Häusern heute ist. Die Preise variieren stark je nach Größe, Ausstattung und Zusatzkosten wie dem Grundstück. Wer kompakt und effizient wohnen möchte, hat mehr Auswahl denn je.
