02 February 2026, 04:20

Tage der Bauberufsausbildung begeistern über 1.100 Schüler in Freiburg und Bühl

Ein altes Buch mit einem Coverbild eines Zuges, umgeben von Hügeln, Bäumen und einem Gewässer; der Text lautet "Das Handwerkerbuch: Arbeitszeichnungen von Werkzeugen und Maschinen".

Tage der Bauberufsausbildung begeistern über 1.100 Schüler in Freiburg und Bühl

Über 1.100 Schüler besuchten kürzlich die Tage der Bauberufsausbildung in Freiburg und Bühl

Vom 21. bis 23. Oktober erhielten junge Menschen bei den Tagen der Bauberufsausbildung in Freiburg und Bühl einen direkten Einblick in die Vielfalt der Bauberufe. Mindestens zwei regionale Unternehmen – Implenia und die SCHLEITH GmbH – werben bereits jetzt für Ausbildungsplätze 2026, etwa in den Bereichen Betonbau oder Bauingenieurwesen.

Die Veranstaltungen fanden im Ausbildungszentrum Freiburg und im Kompetenzzentrum Bau Bühl statt. Die Schüler konnten sich unter anderem im Fliesenlegen, Straßenbau, Mauern, Verputzen, Betonarbeiten und Tischlern ausprobieren. Zudem tauschten sie sich direkt mit Ausbildern aus und meisterten unter fachkundiger Anleitung praktische Aufgaben.

Traditionelles Handwerk trifft auf digitale Innovation Gezeigt wurde nicht nur klassisches Handwerk, sondern auch der Einsatz moderner digitaler Werkzeuge – ein Beleg dafür, wie die Branche handwerkliches Können mit neuer Technologie verbindet. Paul Depner, Ausbildungsleiter in Freiburg, stellt ein wachsendes Interesse junger Menschen an qualifizierten Bauberufen fest.

Unternehmen rüsten sich für die Zukunft Firmen wie Implenia in Freiburg und die SCHLEITH GmbH in Umkirch bereiten sich bereits auf den Fachkräftenachwuchs vor: Implenia bietet ab 2026 Ausbildungsplätze 2026 als Beton- und Stahlbetonbauer an, während SCHLEITH Stellen im Bauingenieurwesen für dasselbe Jahr ausschreibt.

Ziel der Veranstaltungen war es, die nächste Generation von Fachkräften für die Baubranche zu begeistern. Mit über 1.100 Teilnehmern erhielten die Jugendlichen einen konkreten Eindruck von möglichen Berufsperspektiven. Lokale Betriebe werben nun aktiv um Auszubildende, um künftige Positionen zu besetzen.