16 December 2025, 02:09

Stuttgarts Kulturszene kämpft mit Petition gegen drastische Haushaltskürzungen

Eine Gruppe von Menschen demonstriert auf einer Straße, hält Plakate, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Stuttgarts Kulturszene kämpft mit Petition gegen drastische Haushaltskürzungen

Kultursparkurs in Stuttgart: Petition gegen Kürzungen in Bildung und Soziales

Scharfe Proteste gegen Sparpläne: Stuttgarter Institutionen wehren sich mit Unterschriftenaktion

30. November 2025, 21:07 Uhr

Ein breites Bündnis aus Kultur- und Sozialeinrichtungen in Stuttgart hat eine Petition gegen die geplanten Haushaltskürzungen gestartet. Die Entwürfe für die Jahre 2026/27 sehen drastische Einschnitte bei der Förderung von Kultur, Bildung und Inklusionsprogrammen vor. Die Initiatoren warnen, dass die Maßnahmen das kulturelle Leben der Stadt und soziale Dienstleistungen nachhaltig beschädigen könnten.

Die Petition richtet sich direkt an Oberbürgermeister Frank Nopper und den für Kultur zuständigen Ersten Bürgermeister Fabian Mayer. Gefordert wird eine Rücknahme der Kürzungen – mit dem Argument, dass jeder in Kultur investierte Euro weitaus höhere wirtschaftliche und gesellschaftliche Renditen erbringe. Unterstützer betonen, dass Investitionen in diesen Bereich Arbeitsplätze sicherten, die lokale Wirtschaft stärkten und demokratische Werte festigten.

Die Kampagne vereint eine vielfältige Allianz von Organisationen gegen die Sparvorgaben. Sollten die Pläne umgesetzt werden, droht eine jährliche Kürzung der Kulturmittel um mehr als sechs Prozent. Nun wartet die Petition auf eine Stellungnahme der Stadtspitze, bevor der Haushalt endgültig beschlossen wird.