Stuttgarter Börse und Tradias fusionieren: Ein neuer Krypto-Riese entsteht in Europa
Harry GirschnerStuttgarter Börse und Tradias fusionieren: Ein neuer Krypto-Riese entsteht in Europa
Stuttgarter Börsengruppe und ihre Krypto-Tochter BSDH fusionieren mit Tradias GmbH, einem führenden europäischen Krypto-Handelshaus
Die Fusion, rechtlich begleitet von der Kanzlei White & Case, soll die Position von BSDH als größtes Krypto-Unternehmen unter den traditionellen Börsen in Europa weiter stärken.
Federführend für die Stuttgarter Gruppe waren Maximilian Böstler und Thorsten Ehinger tätig, während sie von Prof. Roger Kiem und Stefan Bressler von White & Case juristisch beraten wurden.
BSDH, Teil der Stuttgarter Börsengruppe, betreibt bereits heute das größte Krypto-Geschäft unter den klassischen Börsen in Europa. Zu ihren Kunden zählen große Finanzinstitute wie die DZ Bank und die DekaBank. Durch die Fusion mit Tradias wird das Unternehmen seine Präsenz im Handel mit digitalen Vermögenswerten und im Market-Making weiter ausbauen.
Tradias hat sich als spezialisiertes Krypto-Handelshaus einen starken Namen gemacht. Zu seinen institutionellen Kunden gehören Neobroker wie Trade Republic, Banken wie die DWP Bank sowie öffentliche Einrichtungen. Die fusionierte Einheit wird künftig ein breiteres Spektrum an Finanzdienstleistern in ganz Europa bedienen.
Das Team von White & Case brachte in die Transaktion Expertise aus verschiedenen Bereichen ein, darunter M&A, Regulierungsfragen, Steuerrecht, Arbeitsrecht und Kartellrecht. Die Verhandlungen laufen noch, die Fusion soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden – vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen.
Nach dem Vollzug entsteht ein noch stärkerer europäischer Akteur im Krypto-Handel und bei institutionellen Dienstleistungen. Der Deal spiegelt die zunehmende Konsolidierung im Sektor der digitalen Vermögenswerte wider, bei der BSDH und Tradias ihre Kundennetzwerke und Marktkenntnisse bündeln. Die finale Umsetzung bleibt jedoch von regulatorischen Freigaben und weiteren Abstimmungen abhängig.






