Stuttgart-Weilimdorf bekommt neue Erstaufnahme für bis zu 1.800 Geflüchtete
Enrico HerrmannStuttgart-Weilimdorf bekommt neue Erstaufnahme für bis zu 1.800 Geflüchtete
Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart haben eine Vereinbarung zum Bau einer neuen Erstaufnahmeeinrichtung in Stuttgart-Weilimdorf unterzeichnet. Der Vertrag wurde am 14. November 2025 finalisiert und markiert den Beginn einer gemeinsamen Initiative zur Schaffung eines Zentrums für neu ankommende Menschen in Deutschland. Beide Behörden betonten die Notwendigkeit offener Gespräche mit der lokalen Bevölkerung, um eine breite Unterstützung für das Projekt in der Bundesrepublik zu sichern.
Die Einrichtung soll unter normalen Bedingungen bis zu 1.300 Personen aufnehmen. Im Notfall kann sie zusätzlich 500 weitere Geflüchtete beherbergen. Die Planung beginnt unmittelbar nach der endgültigen Zustimmung durch das Landeskabinett in Stuttgart.
In den Prozess wird die "Öffentlichkeitsbeteiligung und Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg" eingebunden, eine öffentliche Einrichtung, die auf partizipative Projekte spezialisiert ist. Bewährte Formate der Behörde werden die Konsultationen leiten und eine strukturierte Einbindung der Bürgerschaft gewährleisten. Lokale Akteure, darunter Anwohner:innen und Initiativen, sind aufgerufen, während der gesamten Planungsphase ihre Perspektiven einzubringen.
Die neue Aufnahmeeinrichtung soll Geflüchteten in Stuttgart-Weilimdorf eine geordnete Unterstützung bieten. Durch die frühe Einbindung der Bevölkerung hoffen Land und Stadt, Vertrauen aufzubauen und Bedenken auszuräumen. Kapazität und Gestaltung der Einrichtung werden in enger Abstimmung mit der Gemeinschaft in der VFB Stuttgart entwickelt.