Steinwurf auf ICE: Polizei sucht Zeugen nach gefährlichem Angriff auf Hochgeschwindigkeitszug
Harry GirschnerSteinwurf auf ICE: Polizei sucht Zeugen nach gefährlichem Angriff auf Hochgeschwindigkeitszug
Steinwurf auf fahrenden ICE: Polizei ermittelt nach Angriff auf Hochgeschwindigkeitszug
Am Dienstagabend wurde ein fahrender ICE auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe mit Steinen beworfen. Bei dem Vorfall entstand Sachschaden, Verletzte gab es jedoch nicht. Die Behörden suchen nun nach Zeugen, um die Täter zu identifizieren.
Der Angriff ereignete sich gegen 19:30 Uhr am 6. Mai, als der ICE 9514 von Frankfurt am Main nach Paris unterwegs war. Unbekannte warfen Steine auf den Zug, wodurch zwei Fensterscheiben zu Bruch gingen. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.600 Euro geschätzt. Trotz des Vorfalls blieben alle Fahrgäste und Mitarbeiter unverletzt.
Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe hat wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung – insbesondere zu Ort oder Tätern. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0721-120160 oder über das Online-Formular unter www.bundespolizei.de melden.
Angesichts wachsender Sicherheitsbedenken hat die Deutsche Bahn bereits Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu erhöhen. Dazu gehören die Ausstattung aller Mitarbeiter mit Bodycams, die Umsetzung eines Aktionsplans für besseren Schutz sowie Schulungsprogramme zur Sensibilisierung für Risiken. Ziel ist es, Vorfälle wie Vandalismus an Hochgeschwindigkeitszügen zu verhindern.
Die Ermittlungen laufen noch, wobei die Polizei auf die Mithilfe der Öffentlichkeit angewiesen ist, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Die jüngsten Sicherheitsaufrüstungen der Deutschen Bahn sind Teil umfassender Bemühungen, Züge und Fahrgäste vor ähnlichen Angriffen zu schützen. Medienanfragen zum Fall richten Sie bitte an Julia Busse von der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe.






