17 December 2025, 15:03

Stefan Raabs schwieriges Comeback: Quoteneinbruch und abgesetzte Shows

Mehrere Fernseher an einer Wand montiert.

Viel Arbeit, Wenig Erfolg - Stefan Raabs schwieriges Comeback: Quoteneinbruch und abgesetzte Shows

Viel Aufwand, wenig Quote

Viel Aufwand, wenig Quote

Viel Aufwand, wenig Quote

  1. Dezember 2025, 13:00 Uhr MESZ

Stefan Raabs Rückkehr ins Fernsehprogramm hat im Jahr 2025 eine Reihe von Rückschlägen erlebt. Nach einem vielversprechenden Start mit prominenten Formaten kämpfen seine jüngsten Sendungen mit sinkenden Zuschauerzahlen. Mehrere Projekte wurden inzwischen abgesetzt oder ihre Zukunft steht in Frage, da die Quoten weiter fallen.

Raabs Comeback begann 2024 mit einem Boxkampf gegen Regina Halmich, der 5,9 Millionen Zuschauer anzog. Der Erfolg ebnete den Weg für neue Formate, darunter Stefan und Bully gegen Niemanden, das im Dezember 2024 startete. Doch bereits im November 2025 erreichte die vierte Folge nur noch 830.000 Zuschauer.

Seine Quizshow Hier gewinnt man die Million nicht mit Stefan Raab wechselte von RTL+ ins lineare Fernsehen, verlor dabei jedoch massiv an Reichweite – von 1,59 Millionen auf 820.000 Zuschauer. RTL setzte die Sendung im Mai 2025 ab. Ein weiteres Quiz, Die Unquizbaren, verfehlte ebenfalls die Millionenmarke: Die November-Folgen kamen auf 880.000 bzw. 670.000 Zuschauer.

Im September 2025 startete Raab Die Stefan Raab Show, eine wöchentliche Late-Night-Sendung mit Michael „Bully“ Herbig. Das anfängliche Interesse ließ schnell nach – die Zuschauerzahlen sanken von 1,08 Millionen auf 590.000 bis Dezember. RTL hat keine weiteren Folgen über den 17. Dezember 2025 hinaus geplant, die Zukunft der Show ist ungewiss.

Auch Raabs Einfluss auf den Eurovision Song Contest hat nachgelassen. Nach der Auswahl des Duos Abor & Tynna für 2025 – das enttäuschte – wird er 2026 nicht an der deutschen Vorentscheidung mitwirken. ARD und RTL haben ihre ESC-Partnerschaft beendet; der SWR übernimmt erstmals als veranstaltender Sender.

Trotz der sinkenden Quoten betont RTL weiterhin seine Unterstützung für Raab. Programmgeschäftsführerin Inga Leschek hebt seine Fähigkeit hervor, in einer überfüllten Medienlandschaft für Gesprächsstoff zu sorgen. Angesichts mehrerer abgesetzter oder gestoppter Formate bleibt jedoch unklar, wie es für Raab im Fernsehprogramm weitergeht.