SSV Ulm setzt im Winter alles auf den Klassenerhalt – doch reicht es?
Harry GirschnerSSV Ulm setzt im Winter alles auf den Klassenerhalt – doch reicht es?
SSV Ulm: Mit Winterverpflichtungen gegen den Abstieg?
Der SSV Ulm wird im Kampf um den Klassenverbleib keine Mühe scheuen – trotz eines Weihnachtsfestes auf einem Abstiegsplatz…
- Dezember 2025, 07:37 Uhr
Sport, Fußball
Der SSV Ulm kämpft nach einer enttäuschenden Hinrunde um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Mit nur 16 Punkten aus 18 Spielen steht der Verein aktuell in der Abstiegszone. Doch dank unerwarteter finanzieller Entlastung plant der Klub nun, die Mannschaft im Januar zu verstärken.
Die Probleme begannen früh: Bereits drei verschiedene Trainer prägten diese Saison. Zuerst Robert Lechleiter, gefolgt von Moritz Glasbrenner – dessen unzulässige Interimszeit eine Strafe von 25.000 Euro nach sich zog. Nun übernimmt mit Pavel Dotchev der dritte Coach, der vor einer schweren Aufgabe steht.
Auf dem Platz spiegelt die Bilanz die Krise wider: 24 Tore erzielt, 41 kassiert – die schlechteste Offensive und Defensive der Liga. Mit einer Tordifferenz von -17 liegt Ulm auf dem drittletzten Platz, tief im Abstiegsbereich. Ohne Wende droht der direkte Wiederabstieg in die Regionalliga.
Ein Wendepunkt kam durch einen anonymen Gönner. Laut Südwest Presse übernahm der Spender die 25.000-Euro-Strafe, wodurch Mittel für Neuzugänge im Winter frei wurden. Der Klub bestätigte, in Verstärkungen zu investieren – vor allem für die Innenverteidigung und den Sturm.
Die Ulmer verbringen Weihnachten auf einem Abstiegsplatz, doch das neue Jahr bringt die Chance zur Trendwende. Die beglichene Strafe und frische Investitionen wecken Hoffnung auf den Klassenerhalt. Jetzt geht es darum, die nötigen Punkte für den Verbleib zu holen.