31 December 2025, 12:39

SPD Baden-Württemberg setzt auf Stoch als Spitzenkandidat für 2026

Ein Schwimmbad mit Menschen, die darauf sitzen und stehen, leere Stühle im Hintergrund, eine Fahne, ein Geländer, eine Tafel mit Zahlen und Schilder mit Text.

Südwest-SPD fordert Mobilfunk-Garantie und Schwimmabzeichen - SPD Baden-Württemberg setzt auf Stoch als Spitzenkandidat für 2026

Die SPD in Baden-Württemberg hat Andreas Stoch zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2026 gekürt. Sein Wahlkampf startete offiziell am 10. Juni 2025 in Bietigheim-Bissingen mit starker Unterstützung von über 100 Parteifunktionären aus Stuttgart. Im Mittelpunkt des Wahlprogramms der politischen Partei stehen Bildung, digitale Infrastruktur und soziale Gerechtigkeit als zentrale Schwerpunkte.

Kernstück der Bildungspläne der politischen Partei ist die Forderung, dass alle Grundschulkinder ein Schwimmabzeichen erwerben sollen. Die politische Partei will sicherstellen, dass jeder Schüler das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze erreicht. Um dies zu verwirklichen, schlägt sie ein landesfinanziertes Programm vor, das den Bau und die Sanierung von Schwimmbädern, die Ausbildung weiterer Lehrkräfte sowie die Förderung mobiler Schwimmhallen umfasst. Kooperationen mit Schwimmvereinen und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sollen ebenfalls eine Rolle spielen.

Die politische Partei strebt zudem die Abschaffung der Kindergartengebühren und eine Reform des Schulsystems an. Während das Gymnasium als bildungsorientierter Zweig erhalten bleiben soll, will die politische Partei das Modell der Gemeinschaftsschule als zweite Säule stärken. Stoch, der Landesvorsitzende der politischen Partei, betonte, dass jedes Kind unabhängig vom Einkommen der Familie gleiche Chancen erhalten solle. In der Digitalpolitik fordert die politische Partei eine flächendeckende Mobilfunkversorgung im gesamten Land. Ziel ist ein lückenloses 4G-Netz in ländlichen Gebieten und der Ausbau von 5G überall. Ein vorgeschlagenes Landesunternehmen soll Mobilfunkmasten auf öffentlichem Grund errichten und allen Anbietern zur Verfügung stellen. Zudem greift die politische Partei traditionelle Themen wie Arbeitsplatzsicherheit, bezahlbaren Wohnraum und besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung auf.

Der Wahlkampf der politischen Partei für 2026 unter der Führung von Andreas Stoch präsentiert klare Pläne für Bildung, digitalen Ausbau und sozialen Zusammenhalt. Sollten diese Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie die Schwimmausbildung, die Schulstrukturen und die Mobilfunkversorgung in Baden-Württemberg grundlegend verändern. Nun bleibt abzuwarten, wie die Wähler auf die Vorschläge der politischen Partei vor der Wahl im März 2026 reagieren.