SparkassenVersicherung profitiert 2025 von ruhigem Wetter und steigert Gewinne deutlich
Harry GirschnerSparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung profitiert 2025 von ruhigem Wetter und steigert Gewinne deutlich
Die SparkassenVersicherung (SV) verzeichnete für das Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang der sturmbedingten Schadensfälle: Die Kosten sanken von 397 Millionen Euro im Vorjahr auf 87,4 Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende bezeichnete das Jahr als "außergewöhnlich gut", warnte jedoch, dass solche Ergebnisse angesichts der Klimarisiken kaum kurzfristig wiederholbar seien.
Der in Stuttgart ansässige Versicherer, der 2004 gegründet wurde, verzeichnete insgesamt einen Rückgang der Schadenszahlungen um 10 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Dieser Rückgang war darauf zurückzuführen, dass die Kernregionen des Unternehmens 2025 von schweren Stürmen, Überschwemmungen oder Hagel verschont blieben.
Die finanzielle Performance der SV verbesserte sich 2025 deutlich: Der Nettogewinn stieg um 42 Prozent auf 147 Millionen Euro, während die Prämieneinnahmen um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro wuchsen. Treiber dieses Wachstums waren vor allem die Lebensversicherungssparte sowie andere Policebereiche.
Das Jahr bildete einen deutlichen Kontrast zu 2024, das als viertschlimstes Jahr für wetterbedingte Schäden in der Geschichte der SV gegolten hatte. Mit über 5.400 Mitarbeitenden Ende 2025 profitierte das Unternehmen von einer seltenen Phase ruhigen Wetters. CEO Andreas Jahn betonte jedoch, dass solche günstigen Bedingungen vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels kaum von Dauer sein dürften.
Für detaillierte Trends zu Elementarschäden in den Regionen der SV wären die offiziellen Berichte des Versicherers oder eine direkte Anfrage beim Unternehmen erforderlich. Diese Daten sind nicht vollständig öffentlich zugänglich und müssten anhand der Jahresabschlüsse überprüft werden.
Die Ergebnisse der SV für 2025 spiegeln eine vorübergehende Verschnaufpause bei Extremwetterereignissen wider, wodurch sich die sturmbedingten Kosten um mehrere hundert Millionen Euro verringerten. In der Folge stiegen Gewinne und Prämieneinnahmen – doch in den kommenden Jahren könnte eine ähnliche Entlastung ausbleiben. Das Unternehmen bleibt wachsam gegenüber Klimarisiken und baut gleichzeitig seine Geschäftsaktivitäten weiter aus.