16 March 2026, 16:23

Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 um 18 Prozent ein

Frische Spargelbündel auf einem Bauernmarkt zum Verkauf ausgestellt, mit einer Person im Hintergrund vor Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel.

Baden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 um 18 Prozent ein

Baden-Württemberg verzeichnete 2025 einen Rückgang bei Spargelimporten

Im Jahr 2025 gingen die Spargelimporte in Baden-Württemberg um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Gleichzeitig sank der Pro-Kopf-Verzehr leicht, und auch die heimische Ernte verzeichnete einen kleinen Rückgang. Als Gründe für diese Entwicklungen gelten vor allem Wetterveränderungen und angepasste Anbaumethoden.

Das Land importierte 2025 etwa 2.900 Tonnen Spargel – 640 Tonnen weniger als 2024. Spanien, der größte Lieferant, stellte mit 52,1 Prozent mehr als die Hälfte der Einfuhren. Allerdings dürften schwere Überschwemmungen und Ernteausfälle in Spanien das übliche Exportvolumen eingeschränkt haben.

Lokale Bauern in Baden-Württemberg ernteten rund 8.442 Tonnen Spargel, zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch steigt die Nachfrage nach regionalem Grünspargel im Einzelhandel. Zudem begann die Erntesaison 2025 früher als erwartet, was die Abhängigkeit von Importen verringerte, da heimischer Spargel schneller verfügbar war.

Die Kombination aus wetterbedingten Störungen in Spanien und dem früheren Erntestart vor Ort trug zum Rückgang der Spargelimporte bei. Da die Nachfrage nach einheimischen Sorten im Handel zunimmt, könnten Landwirte in der Region weitere Anpassungen in Handel und Produktion vornehmen. Die offiziellen Handelsstatistiken für 2025 werden noch finalisiert, sodass einige Fragen zu den übergeordneten Markttendenzen vorerst offen bleiben.

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