Schwerer Frontalunfall auf der L410: Ein Fahrer lebensgefährlich verletzt
Enrico HerrmannSchwerer Frontalunfall auf der L410: Ein Fahrer lebensgefährlich verletzt
Schwerer Frontalzusammenstoß auf der L410 zwischen Dornhan und Freudenstadt
Auf der Landesstraße 410 – in einigen Abschnitten auch als B28 bekannt – ereignete sich zwischen Dornhan und Freudenstadt ein schwerer Frontalunfall. Dabei zog sich der 73-jährige Fahrer eines Peugeot lebensgefährliche Verletzungen zu, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Die Ermittlungsbehörden untersuchen nun die Ursache des Unfalls, bei dem ein 82-jähriger Rover-Fahrer auf die Gegenfahrbahn geraten war.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zum Crash, als der 82-jährige Fahrer des Rover auf die falsche Spur geriet und mit dem entgegenkommenden Peugeot frontal kollidierte. Der Aufprall verursachte beim 73-jährigen Peugeot-Fahrer schwere, lebensbedrohliche Verletzungen; er wurde notfallmäßig in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Beifahrer im Peugeot erlitt schwere Verletzungen und musste umgehend medizinisch versorgt werden.
Der Rover-Fahrer kam mit leichten Verletzungen davon. Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz, später wurde ein Unfallanalytiker hinzugezogen, um den genauen Hergang der Kollision zu rekonstruieren. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro.
Dieser Straßenabschnitt ist bereits durch frühere Unfälle in Erinnerung – darunter ein tödlicher Crash am 15. Juni 2024, als ein 19-jähriger Fahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Baum ums Leben kam. Trotz dieser Vorfälle hat die Verkehrsbehörde Baden-Württemberg bis März 2026 jedoch keine neuen Sicherheitsvorkehrungen wie Leitplanken oder aktualisierte Beschilderung öffentlich bestätigt. Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten finden zwar statt, strukturelle Veränderungen an der Unfallstelle gab es bisher aber nicht.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an; die forensische Analyse soll Klarheit über den genauen Ablauf bringen. Der verletzte Peugeot-Fahrer und sein Beifahrer befinden sich weiterhin in Krankenhausbehandlung, während der Rover-Fahrer nach ambulanter Versorgung entlassen wurde. Für den als unfallträchtig bekannten Abschnitt stehen weiterhin keine bestätigten Sicherheitsnachrüstungen an.






