Schweizer schmuggelt wertvolle Antiquitätenuhr über die Grenze nach Konstanz
Enrico HerrmannSchweizer schmuggelt wertvolle Antiquitätenuhr über die Grenze nach Konstanz
Ein 73-jähriger Schweizer wurde am Grenzübergang Konstanz-Autobahn mit einer undeklarierten Tischuhr aus dem 18. Jahrhundert in seinem Auto erwischt. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Zollkontrolle am 27. November 2025. Die Behörden haben seitdem Ermittlungen wegen möglicher Steuerhinterziehung eingeleitet.
Der Mann hatte versucht, die Antiquität – deren Wert auf etwa 5.000 Euro geschätzt wird – ohne Deklaration nach Deutschland einzuführen. Zollbeamte entdeckten das Stück bei einer Überprüfung am Grenzübergang Konstanz-Autobahn. Später musste er Einfuhrabgaben in Höhe von rund 1.000 Euro begleichen, bevor er die Uhr behalten durfte.
Das Polizeipräsidium Konstanz leitet nun die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Parallel wurde die Angelegenheit an die Straf- und Bußgeldsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe überwiesen. Dem Mann drohen mögliche Verfahren wegen Steuerhinterziehung, da er die wertvolle Antiquität nicht angemeldet hatte.
Die Ermittlungen laufen noch, wobei sowohl Zoll- als auch Polizeibehörden beteiligt sind. Zwar hat der Mann die geforderten Abgaben gezahlt, doch könnten ihn dennoch rechtliche Konsequenzen wegen der unterlassenen Deklaration des wertvollen Gegenstands erwarten. Weitere Einzelheiten hängen vom Ausgang der straf- und verwaltungsrechtlichen Prüfung ab.