SC Freiburgs Abwehrkrise vor dem Pokal-Halbfinale gegen Gladbach
Harry GirschnerSchuster zeigt Verständnis für Rosenfelder: 'Kein Zuckerschlecken' - SC Freiburgs Abwehrkrise vor dem Pokal-Halbfinale gegen Gladbach
SC Freiburg steht vor defensiver Krise im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach
Vor dem entscheidenden Halbfinale im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach kämpft der SC Freiburg mit einer schweren Abwehrkrise: Drei Leistungsträger in der Defensive – Max Rosenfelder, Philipp Lienhart und Lukas Kübler – fallen verletzungsbedingt aus. Trainer Julian Schuster bezeichnete die Situation als "bitter", während sich die Mannschaft auf die wichtige Partie vorbereitet.
Rosenfelders jüngster Rückschlag ereignete sich im Spiel gegen die TSG Hoffenheim, als er sich eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zuzog. Der Verteidiger war erst kürzlich nach einer langen Pause wegen eines Oberschenkelmuskelrisses im Dezember zurückgekehrt. Schuster wollte keinen konkreten Rückkehrtermin nennen und verwies auf die Unsicherheiten im Heilungsprozess.
Da Lienhart weiterhin mit Problemen an der Bauchmuskulatur zu kämpfen hat und auch Kübler ausfällt, sind Freiburgs defensive Optionen stark eingeschränkt. Der junge Bruno Ogbus wird voraussichtlich erneut in die Abwehr rücken müssen, um die Lücken zu schließen, die das verletzte Trio hinterlässt.
Die Ausfälle kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn das Team steht vor einem hochbrisanten Pokalduell. Schuster's Frustration spiegelt die Herausforderung wider, mit einer dezimierten Mannschaft in einer so bedeutenden Partie bestehen zu müssen.
Ohne drei erfahrene Abwehrspieler geht Freiburg in das Halbfinale – und muss sich auf weniger etablierte Akteure verlassen. Das Spiel gegen Mönchengladbach wird eine Probe auf die Widerstandsfähigkeit der Mannschaft, während Rosenfelders Rückkehr weiterhin ungewiss bleibt. Der Verein steht nun vor der Aufgabe, die defensiven Ausfälle schnell zu kompensieren.






