SC Freiburg zeigt Herz für Lwiw: Spendenaktion vor Union-Spiel
SC Freiburg zeigt Solidarität mit Lwiw vor Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin
Vor dem bevorstehenden Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Union Berlin setzt der SC Freiburg ein Zeichen der Unterstützung für die ukrainische Stadt Lwiw. Der Verein hat im Europa-Park Stadion eine Spendenaktion gestartet – alle Einnahmen fließen an das Trauma-Zentrum Maisternia in der vom Krieg gezeichneten Stadt.
Fans sind aufgerufen, durch das Spenden von Pfandbechern mitzuhelfen. Sowohl der Club als auch die Stadt Freiburg verdoppeln den gesammelten Betrag.
Die Initiative ist Teil einer größeren Solidaritätskampagne, die gemeinsam mit dem Projekt Kultur.Konvoi organisiert wird – geleitet von Carmen Höfflin und Rüdiger Linhof. Vor dem Anpfiff wird die Sängerin Daria Kudryk mit den Zuschauern live den Song Another Love performen; die Übertragung geht direkt nach Lwiw. Die Fans sind eingeladen, mitzusingen und so den Menschen in der ukrainischen Stadt eine Botschaft der Unterstützung zu senden.
Seit dem russischen Großangriff 2022 haben Deutschland und die Ukraine ihre Beziehungen vertieft. Über 250 ukrainische Städte pflegen inzwischen Partnerschaften mit deutschen Kommunen, viele davon als informelle Solidaritätsabkommen. Prominente Beispiele sind Verbindungen, die seit 2023 vom Netzwerk unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gefördert werden. Eine vollständige Übersicht der Partnerschaften findet sich auf der offiziellen Karte.
Bei der Spendenaktion wird jeder gespendete Pfandbecher sowohl vom SC Freiburg als auch von der Stadt verdoppelt. Sämtliche Erlöse kommen Maisternia zugute, einem Traumazentrum, das in Lwiw lebenswichtige Hilfe leistet. Die Aktion des Vereins spiegelt die wachsende Verbundenheit zwischen deutschen und ukrainischen Gemeinden angesichts des anhaltenden Krieges wider.