SC Freiburg will im DFB-Pokal-Halbfinale alte Wunden gegen den VfB Stuttgart heilen
Enrico HerrmannFreiburg bei VfB: Schuster will 'Trauma' 'verarbeiten' - SC Freiburg will im DFB-Pokal-Halbfinale alte Wunden gegen den VfB Stuttgart heilen
Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es zur Neuauflage eines Duells aus dem Jahr 2013: Der SC Freiburg trifft im baden-württembergischen Derby auf den VfB Stuttgart. Das Spiel findet am 21. oder 22. April in Stuttgart statt, wobei beide Mannschaften den Einzug ins Finale anpeilen. Diesmal will Freiburg Revanche für die schmerzhafte Niederlage von vor über einem Jahrzehnt nehmen.
Freiburgs letzter Halbfinaleinzug datiert aus dem Jahr 2013, als die Breisgauer im Auswärtsspiel mit 1:2 gegen Stuttgart unterlagen. Damals erreichte der Club sein bestes Ergebnis in der Pokalgeschichte, doch seitdem hatte das Team mit frühem Ausscheiden zu kämpfen – meist im Achtel- oder Viertelfinale. Der letzte größere Erfolg endete 2022 mit einer 2:4-Niederlage im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig im Finale.
Trainer Julian Schuster und Verteidiger Matthias Ginter standen 2013 noch im Mittelfeld der Freiburger – ihre Erinnerungen an jene Partie verleihen dem Revanche-Duell zusätzliche Brisanz. Im anderen Halbfinale trifft unterdessen Bayer 04 Leverkusen auf den FC Bayern München.
Erst vor einem Monat scheiterte Freiburg im Viertelfinale, als man am 10. Februar nach einem 4:5 im Elfmeterschießen gegen Hertha BSC ausschied. Nun bietet sich die Chance, die lange Halbfinale-Durstrecke zu beenden.
Das anstehende Duell in Stuttgart weckt alte Rivalitäten. Die Freiburger wollen ihre Vergangenheit überwinden und erstmals seit 2022 wieder ins Finale einziehen. Ein Sieg würde zudem die mehr als zehnjährige Wartezeit auf eine neue Titelchance beenden.






