SC Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale auf Torwart-Rotation gegen Hertha BSC
H.-Dieter ReuterNationalteam-Kandidat Atubolu im DFB-Pokal nur Reservist - SC Freiburg setzt im Pokal-Viertelfinale auf Torwart-Rotation gegen Hertha BSC
SC Freiburg setzt im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Hertha BSC auf eine entscheidende Torhüter-Rotation. Trainer Julian Schuster gibt Florian Müller den Vorzug vor dem Ligastammkeeper Noah Atubolu. Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der der Verein den Einzug ins Berliner Finale anpeilt.
Müller war bereits in den bisherigen Pokalspielen des SC Freiburg im Tor gestanden – unter anderem bei den Siegen gegen Düsseldorf und Darmstadt. Schuster begründete seine Wahl mit Müllers konstanter Leistung und seiner positiven Ausstrahlung als Einwechselspieler. Die Torhüterposition war die einzige, die der Coach vor dem Spiel explizit thematisierte.
Auch Rechtsverteidiger Philipp Treu kehrt nach einer leichten Muskelverletzung, die ihn im letzten Ligaspiel pausieren ließ, in den Kader zurück. Seine Rückkehr stärkt die Defensive für die wichtige Partie.
Schuster mahnte seine Mannschaft, sich auf den eigenen Spielplan zu konzentrieren und nicht dem Druck des Moments nachzugeben. Ein Sieg würde Freiburg nur noch eine Partie vom Einzug ins Finale im Berliner Olympiastadion trennen.
In den vergangenen Jahren haben tiefe Pokaläufe maßgeblich zum Aufstieg des SC Freiburg beigetragen. Die Viertelfinaleinzüge in den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 sowie das Erreichen des Achtelfinals in dieser Saison brachten nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch Chancen auf die Qualifikation für europäische Wettbewerbe. Gleichzeitig stiegen die Erwartungen der Fans, die auf den ersten großen Titel hoffen.
Die Partie bietet Freiburg nun die Möglichkeit, dem Finale einen Schritt näher zu kommen. Mit Müllers Erfahrung im Wettbewerb und Treus Rückkehr gewinnt die Mannschaft an Stabilität. Ein Erfolg würde die Hoffnungen auf einen Titelgewinn und die Fortsetzung des europäischen Engagements am Leben halten.