SC Freiburg gewinnt trotz luftleerem Ball chaotisches Europa-League-Spiel gegen Nizza
Paula GumprichPlatter Reifenball im Freiburger Sieg: 'Schon skurril' - SC Freiburg gewinnt trotz luftleerem Ball chaotisches Europa-League-Spiel gegen Nizza
Ein kurioser Vorfall überschattete das Europa-League-Spiel des SC Freiburg gegen OGC Nizza. Im Verlauf der Partie tauchte immer wieder ein leicht luftleerer Ball auf, was sowohl die Offiziellen als auch die Spieler gleichermaßen frustrierte. Trotz der ungewöhnlichen Störung sicherte sich Freiburg am Ende einen 3:1-Sieg.
Die Probleme begannen, als der Ball – zwar nicht völlig platt, aber spürbar luftarm – immer wieder ins Spiel geriet und Aufmerksamkeit erregte. Schiedsrichter Tasos Sidiropoulos zeigte sich zunehmend verärgert, da das Problem immer wieder auftrat. Zu einem Zeitpunkt näherte er sich sogar der Bank von Nizza, um den französischen Ausrüstungsbetreuer zur Rede zu stellen.
Schließlich unterbrach der Unparteiische die Partie, um die Situation zu klären. Freiburgs Verteidiger Matthias Ginter gab später zu, noch nie in einem Profispiel einen luftleeren Ball erlebt zu haben. Doch die skurrile Situation brachte die deutsche Mannschaft nicht aus dem Konzept.
Unterdessen blieben die mitgereisten Freiburg-Fans während des gesamten Spiels weitgehend still. Ihr Schweigen war ein Protest gegen das, was sie als überzogene Sicherheitsmaßnahmen in Nizza bezeichneten. Dennoch ließ der fehlende Support die Spieler kalt – sie behielten Konzentration und Leistung bei.
Nach dem Austausch des Balls wurde das Spiel fortgesetzt, und Freiburg feierte schließlich einen 3:1-Erfolg. Der Vorfall geht als ungewöhnliche Fußnote in ihre Europa-League-Saison ein. Der Verein blickt nun unbeeindruckt von der Spielunterbrechung nach vorn.