Rettungshundestaffel Albstadt: Zehn Einsätze in wenigen Monaten
Enrico HerrmannRettungshundestaffel Albstadt: Zehn Einsätze in wenigen Monaten
Rettungshundestaffel Albstadt führt in diesem Jahr bereits zehn Einsätze durch
Die Rettungshundestaffel Albstadt hat in diesem Jahr bereits zehn Einsätze absolviert – unter anderem bei der Suche nach vermissten Personen und in Notfallsituationen. Die Gruppe, die 1999 gegründet wurde, ist Teil des Deutschen Rettungshundevereins (DRHV), der seit 1976 aktiv ist.
Aktuell besteht das Team aus elf Mitgliedern und zwölf Hunden, wobei vier der Tiere voll einsatzbereit zertifiziert sind. Darunter befinden sich zwei Belgische Schäferhunde (Malinois), eine Rasse, die für ihre Wendigkeit und Arbeitsmoral bekannt ist. Martina Ristau, die Vorsitzende, leitet die Gruppe seit fast zwei Jahrzehnten – ihren Einstieg fand sie einst über ihre Hündin Gina.
Bevor Rettungshunde eingesetzt werden, müssen sie drei strenge Prüfungen bestehen: einen Eignungstest, eine Hauptprüfung und eine abschließende Einsatzbewertung. Im Gegensatz zu Fährtenhunden, die einer bestimmten Spur folgen, geben FlächenSuchhunde durch Bellen Signal, sobald sie eine Person lokalisiert haben. Sowohl Hundeführer als auch Hunde durchlaufen ein intensives Training, das körperliche Fitness, Orientierungsfähigkeit und Erste-Hilfe-Maßnahmen umfasst.
Ristaus Ehemann übernimmt in der Staffel die Rolle des Einsatzleiters und sorgt dafür, dass das Team bei Notfällen schnell reagieren kann. Dank ihrer ständigen Bereitschaft brechen die Retter oft kurzfristig auf – selbst unter schwierigsten Bedingungen.
Die Albstadt-Staffel bleibt eine unverzichtbare Säule in der regionalen Suche und Rettung. Mit zertifizierten Hunden und erfahrenen Führern ist sie ein zentraler Bestandteil des DRHV-Netzwerks. Ihre Arbeit garantiert schnelle und professionelle Hilfe in kritischen Lagen.






