Rekordjahr für deutsch-französische Sicherheitszusammenarbeit in Kehl
Paula GumprichRekordjahr für deutsch-französische Sicherheitszusammenarbeit in Kehl
Gemeinsames Deutsch-Französisches Polizeiliches und Zollkooperationszentrum (GZ Kehl) verzeichnet Rekordzahl von 23.327 Anfragen im Jahr 2025
Das Gemeinsame Deutsch-Französische Polizeiliche und Zollkooperationszentrum (GZ Kehl) bearbeitete 2025 mit 23.327 Anfragen so viele wie nie zuvor – ein Anstieg von fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (21.308). Die Einrichtung spielt eine zentrale Rolle in den grenzüberschreitenden Sicherheitsbemühungen beider Länder.
Seit seiner Gründung im Jahr 1999 dient das GZ Kehl als Drehscheibe für den Austausch von Daten und Erkenntnissen. Sechs Behörden aus Frankreich und Deutschland arbeiten dort zusammen, unterstützt von rund 60 Mitarbeitenden. Ihr Aufgabenbereich umfasst Verkehrsüberwachung, Großveranstaltungen, Grenzkontrollen sowie gemeinsame Ermittlungen.
Die Tätigkeit des Zentrums beschränkt sich jedoch nicht auf den polizeilichen Alltag. Es leistet auch Unterstützung bei der Suche nach vermissten Personen und der Wiederbeschaffung gestohlener Fahrzeuge in beiden Ländern. Die steigende Anzahl der Anfragen unterstreicht den wachsenden Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Für weitere Informationen bleibt die Pressestelle des Landeskriminalamts Baden-Württemberg unter der Leitung von Alexandra Vischer die Hauptansprechpartnerin.
Der deutliche Anstieg der Anfragen spiegelt die wachsende Bedeutung des GZ Kehl in der deutsch-französischen Sicherheitskooperation wider. Mit einem Aufgabenspektrum von Notfallrettungen bis zur Kriminalprävention festigt die Einrichtung weiterhin die Zusammenarbeit in der Grenzregion. Die Zahlen für 2025 bestätigen ihre zentrale Rolle für die grenzüberschreitende Sicherheit.